Andere Blogs, andere Muddis…

So, liebe Leserinnen und Leser, es ist soweit: Die Blogparade „Mein Blog, dein Blog, unsere Blogosphäre“ #Bloggerhausen geht in die zweite Runde. Für den zweiten Teil hat Jessi von Terrorpüppi alle teilnehmenden Blogs in einen Topf geworfen und ausgelost, welche Blogs sich näher miteinander beschäftigen sollen. Diese Vorstellungsrunde der anderen Blogs steht nun an.

Dabei sollen wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Beschreibe die anderen Blogs. Wie wirken sie auf dich? Was charakterisiert sie?
  • Welche tollen Beiträge hast du entdecken können?
  • Was magst du besonders an den teilnehmenden Blogs?
  • Hast du vielleicht Vorschläge für einzelne Blogger, was gut zu ihren Blogs passen könnte?

Folgende Blogs hab ich mal etwas genauer unter die Lupe genommen:

MomsOffice

Zwei Jungen, ein Mann, ein Rudel Vierbeiner – so die kurze Beschreibung von Sam. Viel mehr erfährt man über sie allerdings nicht. Der Blog von Sam wirkt unaufgeregt und bodenständig. Sie schreibt über das, was sie gerade bewegt. Dabei ist sie herrlich unprätentiös. Sie ist einfach sie selbst und gibt nicht vor Expertin, Supermom oder irgendetwas anderes zu sein, außer sie selbst. Hat sie gerade kein Thema oder keine Zeit, dann bloggt sie auch mal ein paar Wochen nicht. Was mir wiederum sympathisch ist, weil sie sich anscheinend nicht unter Druck setzen lässt und einfach nach Lust und Laune schreibt und nicht, weil sie muss.

Ihre Themenauswahl ist sehr unterschiedlich. Ob Alltagsdinge oder aktuelle Diskussionen. Sie selbst beschreibt ihre Themen so: Kinder, Erziehung und Schule, Gesundfutter vs. Fastfood, Job, Arbeitslosigkeit und Selbstständigkeit, Partnerschaft und Ehekrisen, Trennungen und Neuanfang in allen Bereichen. Sie schreibt offen und ehrlich. Gut gefallen hat mir ihr Beitrag zu #regrettingmotherhood. Weil sie hier mal eine andere Seite beleuchtet und das Thema nochmal aufarbeitet, für alle, die nicht im Thema sind.

Schönstes Zitat: „Meine Kinder sind nicht mein Leben, das wird mir mit jedem Jahr, das sie älter werden, bewusster. Aber sie sind ein großer Teil davon, den ich niemals bereuen werde!“

Die Optik des Blogs ist sehr schlicht gehalten. Es gibt im Haupt-Menü nur zwei Punkte. Dies lässt die Seite minimalistisch, aber auch übersichtlich wirken. Dafür ist die Sidebar sehr gut strukturiert. Man findet schnell, was man sucht.  Ein kleines Minus: Die Seite wird auf mobilen Endgeräten nicht richtig dargestellt. Vielleicht kann man das noch optimieren, weil es den Lesespaß auf dem iPad und Co. doch etwas mindert.

Bines Welt – eine Mama packt aus

Bine ist 33 Jahre alt und „Vollzeitmama mit Leidenschaft“. Mit ihrem Mann und Sonnenscheinsohn (geb. 2013) wohnt sie im Rhein-Kreis-Neuss. Ihre Hobbys sind: lesen, Musik hören, backen/kochen und fotografieren.

Bines Blog macht neugierig – verspricht sie doch interessante Einblicke. Sie schreibt über Rezepte, Erfahrungen, gibt Wochenrückblicke und generell viele Einblicke in ihren Tagesablauf. Manchmal sind auch praktische Themen dabei. Viele Fotos spicken ihre Beiträge. Sie lässt so die Leser an ihrem Familienleben teilhaben. Es geht dabei häufig um Alltagsdinge, die sicherlich vielen Lesern Impulse oder Anregungen geben. Auch Produktvorstellungen finden ihren Platz. Bine ist eine fleißige Bloggerin. Alle ein his zwei Tage gibt es einen neuen Artikel. Sie macht dabei auch häufig bei Blogreihen und Blogparaden mit. Interessant fand ich ihren Beitrag zum Thema Rooming-in im Krankenhaus nach der Geburt. Der Artikel war erfrischend ehrlich und zeigt auch mal die andere Seite der Medaille. Solche Artikel mag ich persönlich am liebsten. Toll finde ich auch den Text „Warum es mein Leben, mein Kind und meine Entscheidungen sind“. Sie schreibt sich den Frust von der Seele und der Leser merkt das mit jedem Wort. Offen und ehrlich.

Schönstes Zitat: „Für alle da draußen, die meinen Mütter und Hausfrauen ständig für dumm zu verkaufen und ungefragt ihren Senf zu allen Mütterthemen geben zu müssen, denen sage ich „Klappe halten“. Jede Mutter hat ihren Stil und einen gesunden Instinkt.“

Optisch ist Bines Blog sehr schlicht. Ihre Rubriken sind übersichtlich. Aufgrund der vielen Fotos scrollt man sich manchmal einen Wolf, um zum nächsten Text zu kommen, aber das liegt an der Struktur der Seite und ist wohl nicht zu ändern und auch nur eine Kleinigkeit.

Mama on the rocks

MamaOTR alias Séverine (38) ist Medienmanagerin und selbstständig als Verlegerin und Journalistin tätig. Sie hat zwei Kinder LadyGaga (November 2009) und Copperfield (März 2014) und eine Schwäche für Whiskey on the rocks. Sie stellt sich und ihre Kinder sehr ausführlich auf ihrer Seite vor. Auf der Startseite bekommt man die Kurzfassung mit Bild, was sehr praktisch ist. Zur langen Version geht es hier.

MamaOTR ist schon ein alter Hase im Blogger-Business und gilt als feste Institution. Erste Beiträge stammen von 2009. Der Themenmix ist bunt. Es gibt viele Einblicke in ihr Leben und ihren Alltag mit den Kindern. Produkte werden auch vereinzelt getestet und es gibt auch kurzweilige Top-Ten-Listen. Dass sie mit Kritik umgehen kann, zeigt sie in ihrem Beitrag „Der gläserner Blogger“. Für mich sticht MamaOTR vor allem durch ihre erfrischend offene Schreibe hervor. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und vertritt offen ihre Meinung – auch, wenn diese nicht immer bequem ist. MamaOTR betreibt ihren Blog mit Passion und das merkt man. Besonders gefallen hat mir der Artikel „Blues. Baby. Babyblues!“ Ich mag diese Art von ehrlichen und derben Erfahrungsberichten mit viel Humor. Ich hätte gerne noch mehr davon. Sehr detaillierte Tagesabläufe sind hingegen nicht so meins, aber das ist eben Geschmackssache. Bei dem Mix ist für jeden etwas dabei. Witzig finde ich das aktuelle Quiz. MamaOTR ist viel bei Twitter und Co. unterwegs und insgesamt sehr präsent.

Schönstes Zitat: „Ich fühlte mich wie Neo, der in der Matrix ein Déjà-vu mit einer Katze hat und dabei die Matrix enttarnt. Diese Heulerei konnte nicht echt sein, das war nicht ich.“

Optisch ist die Seite gut strukturiert. Mir gefällt der Header und die Auswahl der Menüpunkte. Wie erwähnt, mag ich die Kurz-Bio mit Foto in der Sidebar. Für den Lesefluss und die Augen finde ich das Spiel mit Schriftgröße und Farbe etwas anstrengend. Groß, klein, fett, kursiv, rot, schwarz – mir ist das zu viel. Dennoch fällt der Blog so natürlich auch ins Auge.

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2 Kommentare zu „Andere Blogs, andere Muddis…

  1. Hallo Muddi,
    ich mag Deine Beschreibung meines Blogs und auch die von mir<3
    Unaufgeregt und minimalistisch trifft es richtig gut;)
    Es ist richtig aufregend und anregend mal ein Feedback zu bekommen. Du hast mir jetzt mal den letzten Tritt in den Allerwertesten gegeben, wirklich meine Über-mich-Seite zu überarbeiten. Das habe ich schon lange vor.

    Vielen Dank auch für den Tipp bezüglich der mobilen Endgeräte. Das ist mir neu und ich werde mal schauen, was ich da ändern kann. Dazu habe ich noch eine klitzekleine Frage;), da auf unseren Tabs (Android) die Texte gut zu lesen sind, nur das Headerbild nicht richtig angezeigt wird. Hast Du auf dem I-Pad auch Probleme mit den Beiträgen?
    Ich danke Dir und liebe Grüße
    Sam

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    1. Freut mich, dass dir die Blogvorstellung gefällt. Hat Spaß gemacht, sich alles durchzulesen und zu stöbern…auf dem iPad habe ich Probleme mit dem Header und der Sidebar. Lesen kann ich alles. Freu mich auf weitere Texte! Liest sich gut! Liebe Grüße!

      Gefällt mir

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