Ich war dann mal weg: Von Teilzeit auf Vollzeit im Nullkommanix!

Irgendwann musste es ja mal passieren, dass hier eine Weile nichts passiert. Leser wunderten sich. Andere Blogger tuschelten sicher schon hinter vorgehaltener Hand: „Hab ich doch gewusst, dass sie irgendwann das Handtuch wirft!“. Meine Blog lag Brach. Dabei lief es gerade richtig gut. Viele Zugriffe. Super Zahlen. Zahlreiche Anfragen für Kooperationen. Aufträge für Artikel. Ich hätte nun richtig durchstarten können. Hätte.

Und dann passierte das Leben. Ein unerwartetes Job-Angebot. Beförderung. Vollzeit. Bäm! Da hatte ich den Salat.  Eine Entscheidung musste her. Früher als geplant, sollte ich wieder Vollzeit einsteigen. Von heute auf morgen. Eine große Chance. Das war natürlich super! Aber es ging auch alles sehr schnell. Ich habe zugesagt und damit war der Blog erst einmal aus dem Rennen. Denn dies hier ist nur ein Hobby – kein Job. Das war für mich immer klar. Und jetzt haben sich die Prioritäten noch mehr verschoben. Denn die Zeit ist nun knapper und meine Freizeit soll nun ganz meiner Tochter gehören.

Als Muddi neu organisieren

Ich musste mich die vergangenen Monate als Muddi mit Vollzeit-Job neu organisieren. Neu finden. Nach anfänglichen Ängsten kann ich sagen: Es klappt überraschend gut. Flexible Arbeitszeiten und der Schichtdienst meines Mannes machen es möglich, dass sich für unser Kind kaum etwas ändert im Alltag. Sie sieht uns nicht weniger. Das war uns wichtig. Sonst hätte ich es auch nicht gemacht. Da haben wir Glück. Für mich ist es stressiger. Ganz klar! Aber ich mag Herausforderungen.

Aber was mache ich nun mit dem Blog? Aufgeben? 

Nö! Ich muss mich auch hier eingrooven. Aber ich möchte keinen Stress damit haben. Somit werde ich schreiben, wenn ich tatsächlich noch in meiner Freizeit Lust und Zeit habe. Das wird sicherlich seltener der Fall sein als noch vor ein paar Monaten, aber das ist dann eben so. Vielleicht werden die Einträge auch mal kürzer. Wir werden es sehen.

In Zukunft kann ich mehr Einblicke in das Leben einer Muddi an der Vollzeit-Front geben. Wenn noch Zeit bleibt…aber das hoffe ich sehr. Ich bleibe optimistisch!

 

Liebe Grüße

Eure Muddi!

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7 Kommentare zu „Ich war dann mal weg: Von Teilzeit auf Vollzeit im Nullkommanix!

  1. Schön, dass du mal wieder da bist. Und herzlichen Glückwunsch zu deiner neuen Herausforderung.
    Ich freue mich auch, dass du uns erhalten bleibst und umso mehr freue ich mich dann über einen Artikel.
    Viele Grüße und einen entspannten Abend!

    Gefällt 1 Person

  2. Ach ich verstehe dich so gut. Ich arbeite auch seit kurzem wieder („nur“ knapp 80 Prozent) aber es geht mir gerade genau wie dir. Ich blogge weniger, weil ich einfach nicht mehr soviel Zeit für mich habe. Aufgeben werde ich trotzdem nicht. Denn ich blogge, weil es mir Spaß macht und nicht, um eine bestimmte Anzahl an Posts pro Woche abzufeuern. Ich bin auch gerade erst dabei, meinen Alltag neu zu organisieren und ich bin mir sicher, dass ich regelmäßig immer wieder ein Zeitfenster fürs Bloggen freischaufeln kann.

    Gefällt 2 Personen

    1. Ja, man muss tatsächlich den Alltag neu organisieren und strukturieren. Weder das Kind noch man selbst sollen dabei auf der Strecke bleiben. Da ist Bloggen oft zweitrangig, aber das Tolle an diesem Hobby ist ja, dass man selbst entscheiden kann, wie viel Zeit man dafür aufwenden kann und möchte.

      Gefällt 2 Personen

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