Das erste Fotoalbum nach 2,5 Jahren – Muddi beichtet und testet! #sendmoments #Werbung

Da liegt es seit mehr als zwei Jahren unberührt im Regal und hat schon Staub angesetzt: Ein Fotoalbum mit der Aufschrift „Mein erstes Album“. Doch es gibt ein Problem an der Sache, denn es ist leer. Ein Fotoalbum ohne Fotos. Wie ein Mahnmal meines schlechten Gewissens liegt es da im Regal. Schaut mich an, wenn ich vorbeigehe. Prangert mich an. Flüstert: Was für eine Mutter hat nach 2,5 Jahren noch kein Fotoalbum von ihrem Kind gemacht? Ich bin diese Mutter. Und an manchen Nächten liege ich wach und denke an das leere Album und die 10.000 Fotos auf meinem Handy, die 4.000 Bilder auf der externen Festplatte und die 2.000 Fotos auf der Speicherkarte in der Spiegelreflexkamera. Allein der Gedanke an das Sichten, Auswählen, Hochladen und Ausdrucken dieser Bilder treibt mir Schweißperlen auf die Stirn. Welche Muddi hat dafür Zeit? Wer schafft so etwas? Warum schaffe ich es nicht?

Die schlechte Nachricht: Dieses schöne Vintage-Album, in das man seine Bilder noch selbst einkleben muss, wird leer bleiben. Ich gebe auf.

Die gute Nachricht: Ich habe einen anderen Weg gefunden. Eine Anfrage von www.sendmoments.de hat mir den Anstoß gegeben, den ich so dringend gebraucht habe. In einer netten Mail wurde ich gefragt, ob ich nicht mal eines der Produkte auf der Webseite testen möchte. Ich schaute gleich nach: Dort gibt es schöne Karten für jeden Anlass von Geburt über Taufe bis hin zu Kindergeburtstag, Kommunion, Geburtstag und Hochzeit. Doch da hatte ich gerade keinen Bedarf.

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Karten, Kalender, Einladungen, Fotobücher und vieles mehr…
Doch dann sah ich etwas: Fotobücher! Klar, davon gibt es viele Anbieter im Netz. Aber: Mich lockte das Versprechen, dass es einfach sei und ich keine Software runterladen muss. Außerdem konnte man sehr einfach online – auch auf mobilen Geräten – daran arbeiten, das Album speichern und an einem anderen Tag einfach weitermachen. Allerdings nicht länger als 30 Tage. Perfekt für mich: Online und auch mobil daran arbeiten, wenn man Zeit hat, abspeichern und dann der freundliche Reminder, dass man es nicht ewig vor sich herschieben kann. Ich fing sofort an. Die Bilderauswahl machte mich schon etwas mürbe. Ich entschied mich dazu, Ordner anzulegen und nach Ereignissen zu gliedern: Erster Geburtstag, Taufe, Weihnachten, Familie, Freunde, Kita etc. Durch das System ging das Ordnen schneller. So habe ich dann auch das Fotobuch gegliedert und die Bilder direkt aus den Ordnern ausgewählt und hochgeladen. Und wenn ich keine Lust oder Zeit mehr hatte, hab ich abgespeichert und am nächsten Tag weitergemacht. Das ist recht praktisch.

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Verschiedene Ausführungen und Designs…
Ich habe mich für das Album Neutral 2 im Querformat entschieden. Die Bedienung des Online-Tools ist kinderleicht und die Layout-Auswahl ist groß, ohne einen zu erschlagen. Vor allem die Panoramaseiten mit den großflächigen Bildern haben es mir angetan. Ich kam gut voran und merke, dass eine Last von meinen Schulter fällt. Ja, diesmal werde ich es schaffen, dieses Album fertig zu kriegen. Und wenn ich wieder einmal ein paar Tage nicht daran gearbeitet hatte, kam eine Erinnerungsmail.

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…die Auswahl ist groß, aber nicht zu groß.

 Durch wenige Vorgaben kann man sehr individuell und trotzdem einfach gestalten. Bei anderen Anbietern hatte ich das Problem, dass mich die Auswahl einfach erschlägt und ich einfach nur eine schöne Vorlage wollte, die hochwertig aussieht.

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Tolle Layout-Vorschläge und schöne Schriftarten. 
Ich mag weniger Fotos auf einzelnen Seiten lieber, als wenn alles so zugepackt ist. Ich habe immer wieder einfach nur ein Bild auf eine Panoramaseite gestellt. So wirken Bilder manchmal ganz anders. Und: Man wird gezwungen noch mehr zu sortieren und wirklich nur die schönsten Bilder zu nehmen. Zwischendurch habe ich Seiten komplett in schwarz-weiß gestaltet.

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Bilder können auch im Tool noch bearbeitet werden…

Fazit: Wenn man erstmal angefangen hat und sich einmal die Mühe des Sortierens gemacht hat, dann macht es sogar Spaß. Es ist einfach toll, mit den Layouts zu spielen und Schnappschüsse auch mal ganz anders in Szene zu setzen. Das ist mit dem Tool von sendmoments einfach gut gemacht. Es ist super leicht, sehr künstlerisch zu arbeiten – auch wenn man sonst wenig Ahnung von Layout und Komposition von Bildern hat. Die Vorlagen sind einfach super schön. Man braucht allerdings eine sehr gute Internetverbindung, sonst kann es schon mal ein bisschen dauern, denn die Bilder werden direkt vollständig hochgeladen und nicht erst zum Schluss der Bearbeitung. Dafür hat mein hinterher keine Ladezeiten, sondern ist mit dem letzten Foto auch sofort fertig. Der Versand dauert 5-7 Tage. Dafür ist das Ergebnis sehr schön.

Besonders die Vorlagen für die Alben und die Einladungskarten haben mir sehr gut gefallen. Ich habe mein Hochzeitsalbum damals selbst gemacht bei einem anderen Anbieter und ärgere mich jetzt ein bisschen, weil die Vorlagen von sendmoments ein bisschen netter und professioneller aussehen.

 Preis-Leistung: Das Hardcover-Fotobuch, das ich mir ausgesucht habe, fängt bei 34,95 Euro an und umfasst 28 Seiten. Um die ersten zwei Lebensjahre meiner Tochter in einem Album abzubilden, brauchte ich allerdings viel mehr Seiten. In meinem Fall habe ich 76!! Seiten gestaltet. Das kostet dann 70,95 Euro. Der Vergleich mit anderen Anbietern zeigt, dass die Preise überall ähnlich liegen. Da ich aber nun in meinem Leben schon mehrere Alben (Hochzeit und Urlaub) gemacht habe, kann ich sagen, dass ich den Service von sendmoments durchaus empfehlen kann. Vor allem, wenn man besondere Vorlagen und Designs für die wichtigsten Ereignisse im Leben sucht.

Inspirationen kann man sich übrigens auch auf der Instagram-Seite holen.

 

Anmerkung: Ich schreibe sehr selten über Produkte auf meinem Blog, da ich meine Beiträge sehr sorgsam verfasse, frei gestalte und keine Vorgaben von außen akzeptiere. Da ich in diesem Fall frei testen durfte, habe ich diesen Beitrag in Kooperation mit sendmoments verfasst. Die Firma hatte dabei keinen Einfluss auf den Inhalt und meine Meinung ist davon ebenfalls unberührt geblieben.   

Fotos: Screenshots http://www.sendmoments.de

 

Muddi-Fail: Ich bin nicht perfekt & das ist ok!

Es gibt so einige Tiefpunkte in der Karriere einer Mutter. Der Moment, in dem ich verzweifelt meinem Mann unser Baby in die Hand gedrückt habe, mich im Bad einschloss, den leeren Wäschetrockner angemacht und mich in die Duschkabine gesetzt habe, nur um das Schreien meiner Tochter nicht mehr zu hören, gehört sicherlich zu meinen persönlichen Top-5 dazu. Ich erinnere mich noch genau an diesen Moment. Ich konnte es nach mehr als vier Wochen nicht mehr aushalten. Dieses Schreien. Den ganzen Tag lang. Ich war allein daheim gewesen und am Ende meiner Kräfte und Nerven. Dann kam mein Mann nach Hause und alles hatte sich entladen. Ich wollte, nein ich konnte es einfach nicht mehr hören. Ich habe mich dafür sehr geschämt. Schließlich hatte ich versagt. Sollte eine Mutter nicht in der Lage sein, das eigene Kind zu beruhigen? Was für eine Looser-Muddi! Heute weiß ich, dass es vielen Eltern am Anfang so geht. Doch ich hatte daran zu knacken. Eine Mutter, die sich im Bad einschließt und vor ihrem Kind weg rennt. Meine Hebamme hat mir später einmal gesagt, dass es das beste ist, was man tun kann, wenn man merkt, dass man nicht mehr kann. Einmal kurz durchatmen. Nicht lange. Nur einen Moment, um nicht verrückt zu werden. Da auch ich dazu tendiere, die Vergangenheit zu verklären, kann ich mir die Situation heute nur noch schwer vorstellen. Doch manchmal zwinge ich mich dazu, an genau diese Situation zu denken.

Trotzanfall deluxe & das schlechte Gewissen

Denn letztens hatte ich auch einen Tag, der ebenfalls nicht in die Geschichte meiner glorreichsten Muddi-Momente eingehen wird: Schlechter Tag, gestresst, müde und das Töchterchen hat ein Trotzanfall deluxe im Hausflur. Ich habe geschimpft und gemeckert und war plötzlich genauso eine Mutter, die ich nie sein wollte. Ich fand mich ziemlich doof. Vor allem, weil ich weiß, dass meine Tochter das liebste und tollste Kind der Welt ist. Aber diese Phasen gehören mit 2,5 Jahren nun einmal zum Alltag dazu. Autonomiephase oder Trotzphase. Wie auch immer man es nennen mag. Ich kann damit eigentlich auch ganz gut umgehen, aber manchmal gibt es eben einen Pädagogik-Fail. Es tat mir Leid, dass ich harsch und  ätzend war. Das schlechte Gewissen malträtierte mich den ganzen Abend. Und deswegen habe ich bei Twitter folgendes geschrieben:

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Aufgebaut haben mich die Worte von Blogger Steffen (Papa Pelz):

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Und dann habe ich über die Worte nachgedacht. Es stimmt: Kinder wachsen ja nicht in einer Blase auf. Sie können ruhig merken, dass auch Mama und Papa schlechte Tage haben  – genau wie sie ja auch. Ich bin nicht perfekt. Das wusste ich auch schon vorher, aber als Muddi setze ich mich manchmal zu sehr unter Druck damit. Dann tut es manchmal gut, von anderen Eltern zu hören, dass es allen so geht und völlig ok ist. Meiner Tochter habe ich am nächsten Tag gesagt, dass Mama manchmal einen schlechten Tag hat und eben auch mal sauer ist, doch dass ich sie trotzdem lieb habe. Immer. Daran wird sich nichts ändern. Nie.

An dieser Stelle könnte ich mit einem feuchten Auge den Artikel beenden. Das wäre ein schöner Schluss, aber eben nicht das Leben. Denn exakt einen Tag später hat meine Tochter mich erneut mit einer Aktion zur Weißglut getrieben und während sie etwas immer und immer wieder tat, was ich ihr zuvor verboten hatte, sagte sie plötzlich mit der zartesten Stimme des Universums: „Aber Mama, du hast doch gesagt, dass du mich lieb hast, auch wenn du sauer bist!“ Und plötzlich verwendet meine zweijährige Tochter dieses Argument gegen mich. Und bringt mich zum Lachen. Dafür habe ich sich sogar noch mehr lieb.

Pink stinks? Warum blau schlimmer ist als rosa…

Rosa und pink haben es nicht leicht heutzutage. Man könnte sagen, dass diese Farben  ein echtes Imageproblem haben. Denn Eltern, die was auf sich halten, hassen diese Farben. Warum? Weil diese Farben für Schubladen stehen, in die man Mädchen stecken möchte. Pink und rosa suggerieren für viele Menschen Adjektive wie süß oder niedlich. Und das ist anscheinend schlecht. Babys und Kleinkinder sollten schon süß und niedlich sein, aber bitte nicht in rosa oder pink. Ich erkenne den Gedanken dahinter schon an und ich finde es mitunter auch doof, dass sich das Geschlecht in Form von Farben bereits in Stramplern manifestiert. Ich finde dabei allerdings rosa und pink sind nicht das eigentliche Problem, sondern eher Disney und Co. und damit meine ich Motive wie Pferde und Prinzessinnen versus Cars, Minions und Dinos. Darüber habe ich mich auch schon einmal hier ausgelassen.

Mir geht es hier eher um diese rosa Sache.

Letztens sagte eine befreundete Jungsmama zu mir: „Wenn ich ein Mädchen hätte, dann würde ich rot kaufen, aber nicht rosa. Das hasse ich!“ Um gesellschaftsfähig zu sein als Mutter, muss man rosa und pink hassen. Ich mag pink! Ich gebe es zu. Es ist eine schöne Farbe. Ich trage auch manchmal rosa Strickjacken oder pinke Kaputzenpullis. Ihr könnt eure Steine also jetzt werfen!

Als meine Tochter noch ganz klein war, da hab ich auch so getan, als würde ich rosa doof finden. Krampfhaft habe ich nach Sachen gesucht, die anders waren. Dann meinte mein Mann irgendwann: „Warum kaufst du unserer Tochter eigentlich so viele graue Sachen? Ein bisschen mehr Farbe ist doch schön!“ Und dann habe ich gemerkt, dass ich das tue, um keine rosa/pink Muddi zu sein. Völlig albern. Ich mag Farben. Also habe ich angefangen, einfach nicht mehr darauf zu achten. Eine Strickjacke gefällt mir? Sie ist pink? Drauf geschissen! Meine Tochter darf alle Farben tragen. Genauso wie grau, blau, gelb, grün, lila, schwarz oder rot. So what!

Die Farbe blau ist der wahre Feind!

Jungs haben es da schwerer. Die „müssen“ blau und grau tragen. Wenn es gut läuft auch mal weiß oder grün. Aber das war es dann auch schon fast. Und ständig diese Bagger oder Autos. Gestreift geht auch noch, aber dann hört es auch schon auf. Ich finde das ist doch das eigentliche Problem: Warum ‚darf‘ meine Tochter alles tragen und Jungs nicht? Warum findet man bei ebay-Kleinanzeigen tatsächlich so viele Schlafsäcke oder sogar Manducas, die neu zum Verkauf angeboten werden, „weil man das geschenkt bekommen hat, aber die Farbe ja nichts für Jungs ist“. Ernsthaft? Ein Junge darf nicht in einer roten Manduca getragen werden oder in einem gelben Kätzchen-Schlafsack schlafen? Warum?!

Ich habe letztens eine blaue Karte zur Geburt eines Babys – eines Mädchens – verschenkt. Und ich habe tatsächlich vorher meinen Mann gefragt, ob ich das machen kann. Er hat mich angeguckt wie ein Auto: „Ist das dein ernst? Du regst dich ständig über diesen Genderkram auf und fragst jetzt, ob man das machen kann? Warum denn nicht?“. Er hat mir mit seiner Reaktion den Kopf zurecht gerückt.

Anscheinend färbt diese Farbgeschichte auf mich ab.

Und deswegen möchte ich alle Jungsmamas dazu aufrufen: Zieht eure Jungs farbenfroher an! Scheut euch nicht vor Kätzchen und Eulen! Und wenn pink nicht euer Ding ist, dann versucht doch mal rot oder vielleicht gelb. Und umgekehrt werde ich ein pinkes T-Shirt mit Bagger drauf kaufen. Falls ich eins finde.

Übrigens hat Bloggerin Béa auf ihrem Kreativblog tollabea zu dem Thema mal einen Jungen zu Wort kommen lassen, der pink mag und auch tragen wollte. Sehr interessant und auch traurig…

Ich war dann mal weg: Von Teilzeit auf Vollzeit im Nullkommanix!

Irgendwann musste es ja mal passieren, dass hier eine Weile nichts passiert. Leser wunderten sich. Andere Blogger tuschelten sicher schon hinter vorgehaltener Hand: „Hab ich doch gewusst, dass sie irgendwann das Handtuch wirft!“. Meine Blog lag Brach. Dabei lief es gerade richtig gut. Viele Zugriffe. Super Zahlen. Zahlreiche Anfragen für Kooperationen. Aufträge für Artikel. Ich hätte nun richtig durchstarten können. Hätte.

Und dann passierte das Leben. Ein unerwartetes Job-Angebot. Beförderung. Vollzeit. Bäm! Da hatte ich den Salat.  Eine Entscheidung musste her. Früher als geplant, sollte ich wieder Vollzeit einsteigen. Von heute auf morgen. Eine große Chance. Das war natürlich super! Aber es ging auch alles sehr schnell. Ich habe zugesagt und damit war der Blog erst einmal aus dem Rennen. Denn dies hier ist nur ein Hobby – kein Job. Das war für mich immer klar. Und jetzt haben sich die Prioritäten noch mehr verschoben. Denn die Zeit ist nun knapper und meine Freizeit soll nun ganz meiner Tochter gehören.

Als Muddi neu organisieren

Ich musste mich die vergangenen Monate als Muddi mit Vollzeit-Job neu organisieren. Neu finden. Nach anfänglichen Ängsten kann ich sagen: Es klappt überraschend gut. Flexible Arbeitszeiten und der Schichtdienst meines Mannes machen es möglich, dass sich für unser Kind kaum etwas ändert im Alltag. Sie sieht uns nicht weniger. Das war uns wichtig. Sonst hätte ich es auch nicht gemacht. Da haben wir Glück. Für mich ist es stressiger. Ganz klar! Aber ich mag Herausforderungen.

Aber was mache ich nun mit dem Blog? Aufgeben? 

Nö! Ich muss mich auch hier eingrooven. Aber ich möchte keinen Stress damit haben. Somit werde ich schreiben, wenn ich tatsächlich noch in meiner Freizeit Lust und Zeit habe. Das wird sicherlich seltener der Fall sein als noch vor ein paar Monaten, aber das ist dann eben so. Vielleicht werden die Einträge auch mal kürzer. Wir werden es sehen.

In Zukunft kann ich mehr Einblicke in das Leben einer Muddi an der Vollzeit-Front geben. Wenn noch Zeit bleibt…aber das hoffe ich sehr. Ich bleibe optimistisch!

 

Liebe Grüße

Eure Muddi!