Kita-Eingewöhnung: Und jetzt heule ich doch…

Jetzt ist es doch passiert: Ich sitze auf dem Dachboden der Kita und kann mir ein paar heimliche Tränchen nicht verdrücken. Heute ist der dritte Tag der Eingewöhnung und unsere kleine Möhre macht sich so gut, dass wir es heute erstmals mit einer räumlichen Trennung gewagt haben. Deshalb sitze ich jetzt auf dem Dachboden. Mit einem kalten Kaffee und einer Flasche Wasser. Und Pipi in den Augen.

Warum kann ich gar nicht sagen. Alles läuft super. Gestern Abend noch hatte ich bei meinem Mann getönt, wie erstaunt ich über mich selbst bin, dass ich das Ganze emotional doch sehr gut wegstecke und es mich gar nicht stört, dass nun eine neue Phase in Minis Leben beginnt. Gestern noch hat mich die Erzieherin gelobt, dass ich außergewöhnlich gut damit klar kommen würde, mich zurückzuhalten. Sie sagte, die meisten Mütter könnten das nicht so gut. Ich könne stolz auf mich sein, dass ich meiner Tochter so leicht mache und unsere Bindung offensichtlich so stark sei. Ich war, ehrlich gesagt, erstaunt über mich selbst.

Jetzt höre ich ein zartes „Mama“ von unten und es zerreißt mich innerlich. Nicht direkt hinzurennen, fällt schwer. Gestern war ich noch so cool. Jetzt fühle ich mich nicht mehr so gut. Hormone? Es können nur irgendwelche Hormone sein. Vielleicht auch nicht. Vielleicht kann es auch noch so gut laufen – am Ende des Tages holen einen die Emotionen eben doch ein. Unser Baby ist ein Kita-Kind. Unsere Kleine wird groß. Und das Muttertier weint. Wahrscheinlich der normalste Vorgang auf der Welt. Die Erzieherin wartet bestimmt nur auf den Moment. Weil bestimmt jede Mutter während der Eingewöhnung mal an diesem Punkt ist.

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24 Kommentare zu „Kita-Eingewöhnung: Und jetzt heule ich doch…

  1. Mir ging es auch so! Erst war alles ganz easy und dann hockte ich in der Mini-Garderobe und vermisste mein Kind ganz doll. Ich glaube das sind einfach die fiesen Mamagefühle, die uns immer mit unserem Kind verbinden!!! Wahrscheinlich heulen wir auch noch wenn die Kinder dreißig sind und eine Expedition zum Amazonas unternehmen wollen!!! Aus Erfahrung kann ich dir sagen, es geht vorbei. Schon morgen freust du dich auf ein paar freie Stunden ☺️!

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    1. Danke! Das beruhigt mich! Ich dachte immer, die Emotionen kommen am Anfang. Nachdem es zwei Tage so super lief und ich gar nicht traurig war, hat es mich jetzt überrascht. Dann zweifelt man an seiner Entscheidung. Ich glaube aber auch, dass es gut wird!

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  2. Bei mir war es an einem Morgen auch so – ich hätte ohne Grund Pipi in den Augen. Das war der Tag der ersten langen Trennung – ich durfte nach Hause fahren. Die Erzieherin hat mich dann angerufen und mir noch mal versichert er sei in guten Händen und ich brauche mir keine Gedanken machen.

    Aber ich hatte nicht Tränen in den Augen weil ich Angst hatte er sei in schlechten Händen oder sonst irgendwas es waren einfach Emotionen die ich nirgendwo hin schieben konnte sie waren einfach da und drückten sich mit Tränen durch.

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  3. Oh weh. Heute würde mir die Eingewöhnung auch sehr schwer fallen. Aber meine Tochter war ja erst zehn Monate alt, als sie in die Krippe kam. „Mama“ konnte sie noch gar nicht sagen, und auch unter Trennungsängsten hat sie damals nicht gelitten. Natürlich hatte ich die ersten Tage großes Herzklopfen. Vor allem die ersten Vormittage ohne sie habe ich nur auf mein Handy gestarrt und auf den Anruf der Krippe gewartet. Dann der erste Mittagsschlaf meiner Tochter – ich war mir sicher, dass das niiiiie klappen würde, da sie sehr schlecht schläft. Klappte aber! Was war ich happy über die gute Eingewöhnung und die Freude, die sie an den anderen Kindern hat. Jetzt, mit 1,5 Jahren, ist es viel schwerer, sie „abzugeben“. Wir probieren gerade, sie an eine neue Babysitterin zu gewöhnen, da die alte leider weggezogen ist. Drama! Dabei ist die Neue großartig! Dennoch höre ich im Treppenhaus ein lautes „Maaamaaaa!“ – und ein kleines Klirren in meiner Brust…:(

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    1. Ich weiß gar nicht, ob es vor einem halben Jahr besser gewesen wäre. Damals hat mich der Gedanke an die Kita eher verängstigt. Vom Gefühl her dachte ich, dass es nun gar kein Problem für mich wäre, aber die Muddi-Gefühle kommen dann doch beim zarten „Mamaaa?“ durch…Viel Glück mit dem neuen Babysitter!

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  4. Oh, bei uns ist heute der dritte Tag und ich soll dann mal rausgehen… sagte die Erzieherin. Ich bin sowieso traurig-fröhlich darüber, was so werden wird. Mal sehen, ob und wann es mich überkommt. Eigentlich bin ich nicht so nah am Wasser, aber beim Kind ist ja dann alles anders 🙂

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  5. Mir ging es damals auch so und jetzt steht morgen der Abschied an und wieder bin ich emotional und könnte nur weinen, da die 2 Jahre an unserer letzten Kita soviel mit uns gemacht haben im positiven Sinne. *fühl dich mal gedrückt* Der Vorgang ist ganz normal 🙂 Du wirst ganz schnell dich daran gewöhnen und die freien Momente genießen und dann kommt der Zeitpunkt des Abschieds und evtl. geht es dir dann wie mir. Du bist traurig, weil dein Kind nun in die Schule kommt und die schöne Zeit mit einer wunderbaren Kita vorbei ist.

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      1. Wie gesagt kann ich nachvollziehen, aber das los lassen kommt und dann wirst du es genießen. Ich muss jetzt auch mehr los lassen wieder und es ist immer noch nicht leichter. Ich hab den Luxus, dass ich Studentin bin und die Schuleingewöhnung mit meinem Semsterferien übereinpassen. Wenn mein Sohn in die Schule kommt habe ich noch ca. 6-8 Wochen Ferien. Das bedeutet läuft die Einschulung nicht gut bin ich erst mal da. Bei solchen Gedanken fühle ich mich total wie eine Glucke. ^^

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  6. Also Sorry, die meisten Leute gewöhnen heute ihre Kinder schon ein, in einem Alter wo die Kleinen das noch gar nicht verstehen und es noch viel zu früh ist für eine fremde Bezugsperson. Da hab ich nur Mittleid für die armen Kinder. Zu meinen Zeiten kam man erst mit 4 in Kindi. Mein Sohn mit 3. Und er hat es wenigstens verstanden. Klar, war auch ein bisschen Eingewöhung dabei aber er war in einem Alter wo er verstand dass Mama wieder kommt. Ich musste nie ein trauriges Kind da lassen, das nicht verstand warum Mama geht und sich gefragt hat ob.sie wieder kommt! Aber heutzutage geht es allen nicht schnell genug. Kind bekommen, gleich in die Kita, damit man auf nichts verzichten muss die ersten Jahre, wie es früher üblich war. Auslandsreise, Restaurant, Auto… Muss alles regelmäßig sein! Und alles mit der beruhigenden Begründung dass man dem Kind sozial noch gutes tut wenn es schon vor 3 in Kindi kommt. Dabei können die Kinder in dem Alter mit sozial noch gar nichts anfangen! In dieser Zeit wird der Urinstinkt ausgebaut, für den nur die Familie zuständig ist, und der kann nicht mehr später gelernt werden. Ist dieser nicht richtig vorhanden steigt das Risiko für psychische Erkrankungen im Kindesalter. Oder was meint Ihr warum heute jedes 3. kind angeblich ein Fall für Ritalin und andere Psychoarzneimittel ist? Früher war das nicht so oft nötig. Aber es sind ja immer die anderen Schuld. Die Lehrer, die Schule, der Druck. Keine Mutter zieht sich selbst den Schuh an. Und wenn dann immer das Argument kommt „ich kann es mir finanziell nicht leisten 3 Jahren daheim zu sein, das ist in den meisten Fällen eine faule Ausrede. Ein Kind in dem Alter kostet noch nichts im Vergleich zu später im Schulalter. Wer es die ersten 3 Jahre, mit etwas Verzicht nicht schafft mal von einem Gehalt zu leben, der sollte sich schnellsten Gedanken machen, wie er das Kind dann 1o Jahre später durchbringen will, wo das Kind dann wirklich alt genug wäre dass Mama wieder mitarbeitet und dann auch wirklich auch mehr Geld nötig ist als bei einem 3 Jährigen!

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    1. Puh, das ist mal ein Rundumschlag! Jedem seine Meinung…irgendwie hab ich keine Lust da jetzt ernsthaft drauf zu antworten. Deswegen: Natürlich gebe ich mein Kind nur in die Kita, damit ich schick Essen gehen und Auslandsreisen machen kann..es gibt wirklich keine anderen Gründe und das Ritalin-Rezept ist auch schon ausgestellt. Außerdem hatte ich eh eine Leihmutter, eine Amme und ein Au-Pair, damit ich meine Figur nicht ruiniere und auf die Malediven fliegen kann (das war Sarkasmus);)) Eine Frage nur: Wo tauchen die Väter in deiner „Rabenmutter-Anklage aus dem Mittelalter“ auf? Ich schichte dann schon mal den Scheiterhaufen auf…

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    2. Also sei mir jetzt bitte nicht böse, aber es kommt nicht immer drauf an ob man sich ein Kind leisten kan, sondern auch darauf, dass man sich noch sein Haus/Wohnung, das Auto und auch den sonstigen Lebensunterhalt leisten kann. Natürlich kommt es da nicht mehr auf die paar Euro mehr an die mich mein Kind kostet, aber ich könnte es mir nicht leisten 3 Jahre lang zu Hause zu bleiben, obwohl ich auf sehr vieles verzichte. Auch ist es nicht immer möglich das Kind familienintern betreuen zu lassen und es gibt auch Frauen die einen tollen Beruf in einer Branche haben, in der man nicht ganz einfach sagen kann man ist dann mal eben die nächsten Jahre weg und dann geht man nur mehr halbtags arbeiten…sry aber das spielts leider nicht immer! …und ich kann dir versichern auch mir fällt es schwer, dass ich meinen Sohn demnächst in die Kinderkrippe schicken muss, aber ich verbringe jede freie Minute mit ihm und kann ihm dafür ein schönes zu Hause ohne Geldsorgen bieten, denn auch die können einen das Familienidyll zerstören. ..

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    3. Ich habe selten so viel Arroganz und Ignoranz in einem einzigen Kommentar gelesen. Schön, dass du eine Meinung hast. Schön, dass du dein Leben so lebst und dein Kind so erziehst, wie du möchtest. Aber gesteh allen anderen bitte dasselbe zu.
      Mein Kind ist übrigens nicht nur sozial in der Lage, bei der Tagesmutter klar zu kommen, sondern sogar richtig aufgeblüht seit er dort ist. Er ist ruhig und schüchtern, und spielt nicht gern mit anderen Kindern, aber mit denen aus seiner kleinen Gruppe dort tobt er und erzählt Witze und freut sich jeden Morgen, wenn es wieder hingeht. Er hat in kürzester Zeit Fortschritte gemacht, von denen ich im Leben nicht geträumt hätte – motorisch, sprachlich, sozial.

      Ich geb ihn natürlich nur ab, um mir den Luxus eines Hochschulabschlusses zu erlauben. Aus komplett egoistischen Motiven, denn danach will ich schließlich fett Karriere machen. Finanziell stünde ich übrigens besser da, wenn ich zu Hause bliebe, denn dann bekäme ich Hartz IV und müsste nicht jobben und mich von meinem Mann aushalten lassen. Na, wär das nicht gleich viel sozialverträglicher?

      P.S. „Zu meinen Zeiten“ kam ich übrigens auch mit einem Jahr zur Tagesmutter. Ich steh bis heute mit ihr in Kontakt. Ich komm aus dem Osten, da ist mein Früher wohl ein anderes als dein Früher.

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  7. Mich würden doch sehr die Studien interessieren, die belegen, dass junge Kita Kinder später zu ADHS oder psychischen Erkrankungen neigen.
    Ich hoffe sehr, hier wurde nicht einfach eine Stammtischparole, bzw. Latte Macchiato-Muttitreffparole, gepostet. Das wäre doch sehr diffamierend.
    Ich als Pädagogin kann die aufgestellte These übrigens nicht unterstützen und habe davon noch nie gehört.

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  8. Anbei eine sehr gute Meinung zu einem sehr guten Buch zu diesem Thema. Von einer Frau die durch ihren Beruf weiß wovon sie spricht. „Ich arbeite auch als Tagesmutter und ich muss leider sagen, die Aussagen in diesem Buch, vor allem im Beitrag von Christa Meves, stimmen. Die Tragweite der Störungen und ihre Ausmasse bis weit ins Erwachsenenalter hinein habe ich ehrlich gesagt noch nie so deutlich und klar dargelegt gesehen. Warum wollen Eltern Kinder, wenn sie nicht wenigstens die ersten zwei, besser drei Jahre für diese Kinder da sein wollen. Für unsere Eltern in den 50/60igern war es noch normal, in dieser Zeit für das Kind da zu sein und eben anderes zurückzustellen, auf mehr Geld und berufliche Erfüllung in dieser Zeit zu verzichten. Aber Verzicht zum Wohle eines anderen ist heutzutage nicht mehr populär. Alles muss sein – Kind, Geld, Auslandsreisen möglichst zweimal im Jahr, berufliche Erfüllung und Karriere – der Egoismus kennt oft keine Grenzen mehr. Und die Kleinsten, die Wehrlosesten der Gesellschaft leiden darunter, tragen psychische Verletzungen davon, die ihr weiteres Leben beeinflussen werden. Natürlich wird nicht jedes Kind gleich starke Störungen und Beeinträchtigungen aufweisen, aber sicher ist: je früher das Kind weggegeben wird (mit 4,5,6 Monaten) und je mehr Stunden und Tage in der Woche, umso grösser und wahrscheinlicher ist die Gefahr einer tiefgreifenden Verletzung und Störung.
    Ich kann das bestätigen, da ich gesehen und gehört habe, wir tief verzweifelt sie nach Mama weinen können, obschon ich mir alle Mühe gebe, ihnen Liebe, Verständnis und Zärtlichkeit zu geben. Ich erahne ihre grösste Angst – meine Mama hat mich nicht lieb, ich bin es nicht wert, dass sie sich um mich kümmert. Das ist eine ganz fundamentale Angst, die das Kleinkind zutiefst erschüttert und verunsichert. Und dass es in der Kinderkrippe, im Massenpferch, wie Meves schreibt, noch um einiges traumatischer verlaufen kann, liegt auf der Hand.
    Sicher kann man sagen, hier sind die Politiker gefordert, mehr Mutterschaftsurlaub, mehr Erziehungszeit den jungen Eltern zusammen mit finanziellen Hilfen zur Verfügung zu stellen. Und so ist es auch, da der finanzielle Aufwand dafür weitaus geringer wäre, als für Kitas, Krippen, Psychologen, Sozialarbeiter, Neurologen, Kinderärzte etc. aufzuwenden, um die negativen Konsequenzen abzuwenden und auszugleichen (sofern überhaupt möglich). Aber auch die Eltern sind gefordert, sie müssen sich bewusst machen (oder erklärt bekommen), wie enorm wichtig sie in den mindestens ersten drei Jahren für ihre Kinder sind. Sie sind durch nichts zu ersetzen. Und sie müssten sich bewusst machen (oder erklärt bekommen), dass ein Weggeben eines Babys oder Kleinkindes je früher und länger umso mehr innere Verletzungen diesen Kindern zufügt. Und sie müssten schliesslich auch bereit sein, auf ihre eigenen Interessen, zumindest diese Zeit lang, zu verzichten und wirklich das Kind an erste Stelle zu setzen, das sie ja lieben und fördern möchten, das sie ja doch glücklich sehen möchten. Aber für dieses Glück muss zuerst einmal etwas gegeben werden, und ja, so unmodern es tönt heutzutage, es ist auch eine gewisse Pflicht oder Verpflichtung.
    Es ist vielleicht gut in diesem Buch, dass sich die Herausgeber selbst zurückgehalten haben, auf dem Cover hätte ich vielleicht gerne noch die Information gesehen, welche Experten zu Worte kommen.“

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  9. Also zu DDR Zeiten war es ja üblich, das ganz viele Kinder in der Krippe waren, weil Vollbeschäftigung angesagt war. Aber sind aus all diesen Kindern lauter Gestörte geworden? Sicher nicht. Meine Zwillinge sind mit 2 1/2 in den Kiga gekommen, obwohl ich zuhause war, denn sonst wäre ich hier mit beiden durchgedreht. Sie brauchten dringend den Kontakt zu anderen gleichalten Kindern, auch wenn sie zu zweit waren. Jetzt gehe ich arbeiten und meine 2 gehen bis zu 9 h in den KIga. Geschadet hat es ihnen bis jetzt nicht. Kann mich noch an die EIngewöhnungszeit erinnern, die aber nur ein paar Tage dauerte, wo sie nur bis Mittag dort waren. Danach gingen sie 6 h/Tag.

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  10. Ich hab meinen Sohn jetzt mit 1 Jahr in die Kita gegeben, da ich erstens irgendwann mit meinem Referendariat fertig werden möchte und wir uns zweitens unsere Wohnung nicht mehr leisten könnten. Wir gehen nie groß Abendessen, haben noch nie Urlaub im Ausland gemacht, haben kein Auto und überlegen jeden Monat, ob die Monatskarte für den ÖPNV wirklich sein muss. Es ist nun mal so, dass man als frisch gebackene/r Uni-Absolvent/in keine Rücklagen hat. Und das Elterngeld fällt in Ermangelung einer einträglichen Erwerbstätigkeit (Uni) 1 Jahr vor der Geburt auch eher mau aus.
    Aber hier Einzelfälle gegeneinander antreten zu lassen erscheint mir allgemein eine eher schlechte Idee.
    Am Ende kommt es doch darauf an, ob das Kind bereit scheint, die Eltern damit klar kommen und sich die Situation so am besten lösen lässt. Mein Sohn war so scharf auf Kontakte zu anderen Kindern, dass er es einfach braucht, ein paar Stunden am Tag „fremd zu spielen“. Gerade Kinder ohne größere Geschwister können da viel lernen, abgucken, motiviert werden.
    Leider habe ich die Vermutung, dass die Dame des „früher musste das auch gehen. Punkt.“- Posts die weiteren, sie widerlegenden Kommentare wohl nicht lesen wird. Gleichzeitig hoffe ich, eines Besseren belehrt zu werden.

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  11. Entschuldige, aber die Einzelmeinung einer Autorin zählt nun wirklich nicht. Ich fragte nach Studien, die diese These stützen. Ich könnte nun auch ein Buch schreiben und einfach das Gegenteil behaupten, basierend auf meiner langen Erfahrung als Pädagogin. So kommt man aber nicht weiter.

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