Rebell-Baby

Auch das süßeste Baby kann einen in den Wahnsinn treiben und vom sweet little girl zu Osama bin Baby mutieren. Wenn die ersten Zähne in die Zeit eines mittelschweren Wachstumsschubes fallen und die Venus in der Waage steht (o.k das ist Quatsch, hört sich aber toll an), dann kann es vorkommen, dass Mama und Papa um 14.35 Uhr noch im Schlafanzug mit tiefen Augenringen im Wohnzimmer neben ihrem schimpfenden Baby hocken und Papa androht, sich gleich ein Bier aufzumachen, wenn das so weiter geht. Zwischen Heulen, Nicht-Schlafen, Quengeln, Robben, Essen, Nicht-Essen, Schimpfen, Weinen, Schreien und Spielen beziehnungsweise Nicht-Spielen ist es tatsächlich für zwei erwachsene Menschen manchmal nicht möglich, einen normalen Tagesablauf hinzukriegen. Gut, heute ist auch ein extremer Tag, denn normalerweise geht mein Mann arbeiten und ich verbringe meine Elternzeit auch nicht nur daheim. Doch unser Kind ist heute ein Terrorbaby.

Was unser Baby nicht will:

Schlafen
Im Kinderwagen liegen
Im Kinderwagen sitzen
Im Kinderwagen schlafen
In der Wippe sizen
In der Wippe spielen
Dass Papa oder Mama sich mit ihr auf dem Arm hinsetzen
Dass Papa oder Mama essen
Dass Papa oder Mama schlafen
Für Baby vorgesehenes Spielzeug
Gewickelt werden
Angezogen werden
Auf dem Rücken auf dem Wickeltisch liegen
Generell liegen
Warten bis der Brei fertig ist

Was unser Baby will:

Wach sein – auch mitten in der Nacht
Robben
Getragen werden (aber bitte in Blickrichtung)
Getragen werden
Getragen werden
Auf dem Arm sitzen, aber nur, wenn Mama und Papa dabei stehen
Auf dem Wickeltisch randalieren und sich in dem Moment umdrehen und wegrobben, in dem die volle Windel geöffnet wird
Kabel in den Mund nehmen
In die staubigste Ecke robben und sich dann mit dem ganzen Körper durch die Wollmäuse wühlen
Unter den Schrank robben, obwohl es dort nicht drunter passt und dann heulen, weil es nicht klappt
Penaten Creme Essen
Feuchttücher aus dere Packung ziehen und dann reinbeißen
Die Brille vom Kopf klauen
Weinen, wenn etwas weggenommen wird
Weinen, wenn etwas nicht klappt
Weinen, wenn Mama oder Papa für eine Sekunde den Raum verlassen
Weinen, wenn der Brei nicht schnell genug fertig ist

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