Im Vollzeit-Tunnel verschollen: Muddi ist noch da!

Puh! Ganz schön zugewuchert….und ein bisschen staubig ist es hier auch. Nach vier Monaten kommt ein Lebenszeichen von mir – aus dem Vollzeit-Dschungel. Seit vier Monaten schreibe ich tolle Blogeinträge und super Texte nur noch in meinem Kopf. Es fehlt schlichtweg die Zeit, meine Ideen zu Papier oder vielmehr in den Computer zu bringen. Doch nun hat eine liebe Leserin, mich darauf hingewiesen, dass es da draußen Menschen gibt, die Muddi und ihre Texte vermissen:

„Ich kenn dich nicht, aber deine Texte fehlen mir… und ich mach mir fast ein bisschen Sorgen, was los ist“, schreibt Leserin Marion in einer lieben Mail.

Die Nachricht hat mich gerührt. Und irgendwie auch erstaunt. Es gibt Leser, die auf Nachschub von Muddi warten. Fast feuchte Augen bekam ich, als ich die Mail weiter las:

„Ich finde, du hast ein wirkliches Talent zum Schreiben und Erzählen und außerdem fand ich immer deine Ehrlichkeit so erfrischend und auch beruhigend, dass man mit manchen Problemen und „Sorgen“, Schwierigkeiten nicht alleine ist! Du mimst nie die perfekte Supermuddi und schreibst ehrlich über deine Erfahrungen als Muddi, ohne dabei ständig zu jammern, wie auf manchen anderen Blogs. Danke dafür und ich hoffe, es geht weiter!“.

Wow! Das ist sicherlich das schönsten Kompliment, das ich als Bloggerin jemals bekommen habe. Denn meine Leserin Marion hat mir tatsächlich den Grund gespiegelt, warum ich überhaupt blogge: Ich möchte meine Erfahrungen teilen und zeigen, dass der tägliche Wahnsinn und auch die Verzweifelung, die man manchmal spürt normal sind. Außerdem schreibe ich aus Leidenschaft. Deswegen hat mich die Mail aufgerüttelt: Es war ein Tritt in den Hintern: Hey! Schreib mal wieder was! Lass dich mal wieder blicken! Dafür sage ich Danke!

Ich weiß, dass hier seit einigen Monaten Ebbe herrscht. Aber auch das gehört zu meinem Leben dazu: Ich bin keine perfekte Bloggerin. Manchmal kriege ich es einfach nicht hin. In den vergangenen Monaten hatten mich mein Leben mit Vollzeitjob, Familie und einigen anderen Projekten fest im Griff. Der Spagat zwischen Job und Familie ist schwierig und das Bloggen fällt dabei immer häufiger hinten runter. Denn: Die Zeit, die ich jenseits von Arbeit habe, verbringe ich dann am liebsten mit meiner Tochter. Da möchte ich ungern noch am Computer sitzen oder mit dem Smartphone in der Hand auf dem Spielplatz hocken.

Für mich ist das auch ok, da dieser Blog eben immer nur ein Hobby war. Leider kommen Hobbies manchmal zu kurz  – so wie Sport (hüstel). Was ich aber merke ist, dass ich ständig Texte in meinem Kopf formuliere. Tolle Texte;). Und dann sind sie weg. Ich vermisse das Bloggen. Aber es würde auch nichts bringen, wenn ich nun Besserung gelobe und dann wieder drei Monate nichts schreibe.

Ich möchte damit sagen: Ich bin noch da. Und ich hoffe, dass zwischendurch mal wieder häufiger ein Artikel den Weg aus meinem Kopf auf diese Seite schafft. Und allen Leserinnen und Lesern, die tatsächlich noch ab und zu auf dieser verstaubten Seite vorbeischauen, möchte ich für die Treue danken.

Rock‘ On!

Eure Muddi!

Ich war dann mal weg: Von Teilzeit auf Vollzeit im Nullkommanix!

Irgendwann musste es ja mal passieren, dass hier eine Weile nichts passiert. Leser wunderten sich. Andere Blogger tuschelten sicher schon hinter vorgehaltener Hand: „Hab ich doch gewusst, dass sie irgendwann das Handtuch wirft!“. Meine Blog lag Brach. Dabei lief es gerade richtig gut. Viele Zugriffe. Super Zahlen. Zahlreiche Anfragen für Kooperationen. Aufträge für Artikel. Ich hätte nun richtig durchstarten können. Hätte.

Und dann passierte das Leben. Ein unerwartetes Job-Angebot. Beförderung. Vollzeit. Bäm! Da hatte ich den Salat.  Eine Entscheidung musste her. Früher als geplant, sollte ich wieder Vollzeit einsteigen. Von heute auf morgen. Eine große Chance. Das war natürlich super! Aber es ging auch alles sehr schnell. Ich habe zugesagt und damit war der Blog erst einmal aus dem Rennen. Denn dies hier ist nur ein Hobby – kein Job. Das war für mich immer klar. Und jetzt haben sich die Prioritäten noch mehr verschoben. Denn die Zeit ist nun knapper und meine Freizeit soll nun ganz meiner Tochter gehören.

Als Muddi neu organisieren

Ich musste mich die vergangenen Monate als Muddi mit Vollzeit-Job neu organisieren. Neu finden. Nach anfänglichen Ängsten kann ich sagen: Es klappt überraschend gut. Flexible Arbeitszeiten und der Schichtdienst meines Mannes machen es möglich, dass sich für unser Kind kaum etwas ändert im Alltag. Sie sieht uns nicht weniger. Das war uns wichtig. Sonst hätte ich es auch nicht gemacht. Da haben wir Glück. Für mich ist es stressiger. Ganz klar! Aber ich mag Herausforderungen.

Aber was mache ich nun mit dem Blog? Aufgeben? 

Nö! Ich muss mich auch hier eingrooven. Aber ich möchte keinen Stress damit haben. Somit werde ich schreiben, wenn ich tatsächlich noch in meiner Freizeit Lust und Zeit habe. Das wird sicherlich seltener der Fall sein als noch vor ein paar Monaten, aber das ist dann eben so. Vielleicht werden die Einträge auch mal kürzer. Wir werden es sehen.

In Zukunft kann ich mehr Einblicke in das Leben einer Muddi an der Vollzeit-Front geben. Wenn noch Zeit bleibt…aber das hoffe ich sehr. Ich bleibe optimistisch!

 

Liebe Grüße

Eure Muddi!

#regrettingbloggerhood: Vom Lieben und Bereuen…

Blogger-Burnout? Zu viel Druck? Panik vor einem verbalen Fäkalien-Hagel im Netz oder Lästereien in der realen Welt? Oder sind es einfach nur Bedenken, zu viel von sich und seiner Familie preis zu geben? Diese Fragen haben mich bei meiner Blogparade zum Thema #regrettingbloggerhood beschäftigt. Ich wollte wissen, wie es anderen Bloggern damit geht. Sind es eher Zweifel oder bereuen sie tatsächlich manchmal das Bloggen? 

Muddi hat gefragt und 31 Blogger haben geantwortet! Die super Resonanz hat mich total umgehauen! Die Blogparade bereue ich somit schon mal nicht. 

Was fast alle 31 Artikel gemeinsam hatten: Alle lieben es zu bloggen und wollen es auch nicht aufgeben. Viele sehen das Schreiben als kreatives Outlet oder als Ausgleich zum Alltag. Einige auch als virtuelles Zeitzeugnis – als Tagebuch, welches sie ihren Kindern einmal hinterlassen. Vielen gehen dabei ähnliche Grundgedanken durch den Kopf:

  • Warum mache ich das eigentlich?
  • Wie viel Öffentlichkeit kann ich meinem Umfeld, aber auch mir selbst zumuten?
  • Soll ich Fotos von den Kindern veröffentlichen? 
  • Schreibe ich für mich oder für meine Statistik?
  • Wie professionell möchte ich das Bloggen betreiben?

Da ich es schwierig finde, 31 Texte von tollen Bloggern hier mal eben zusammenzufassen und hinterher doch nur eine Linksammlung zu präsentieren, habe ich mich dazu entschlossen, die für mich besten und interessantesten Zitate zum Thema einmal vorzustellen. 

#regrettingbloggerhood in Zitaten: 


„Und es macht mir Angst. Denn will ich die gläserne Mutter sein? Ist mir mein Leben nicht zu wertvoll, zu heilig, mein Glück nicht zu filigran, meine Gefühle nicht zu zart, als das jeder sie durch seine Finger drehen kann?“ (Miriam von Emil & Ida)


„Was ich schreibe ist real, genau so passiert, doch es ist nur ein Teil von mir. Ich möchte nicht alles im Internet zeigen und diskutieren.“ (Sarah von Mamaskind)


„Ich beschreibe Szenen und lustige Momente in Artikeln und lasse euch in meinen Alltag schauen. Ich sammle damit jedoch auch für später. (…) Eines Tages, das weiß ich, werde ich all diese Geschichten bündeln und werde sie den Kindern mitgeben.“ (Alu von Grosse Köpfe)


„Aber mit dem Blog kommt die Leserschaft und mit ihr halt auch ein gewisser Druck regelmäßig Content zu produzieren.“  (Perlenmama)


„Unbequeme Kommentare und Kritik kommen zwangsläufig. Wenn ich das nicht vertragen würde, bräuchte ich mit dem Bloggen erst gar nicht beginnen.“ (Anke von Mama geht online)


„Ich muss euch nicht alles mitteilen, worüber ich nachdenke, mich aufrege oder amüsiere. Mein Leben wird nicht gewaltsam von irgendjemand anderem an die Öffentlichkeit gezerrt, sondern ich bestimmte selbst, was ich veröffentliche.“ (Steffi von Kiwimama)


„Ich bereue nicht die zermürbende, anstrengende Arbeit von früher, nicht die Leute von früher, nicht meine Kinder, nicht meinen Weg mit Ihnen, nicht meinen Blog und auch nicht, dass ich darüber schreibe.“ (Kathrin von ÖkoHippieRabenmutter)


„Aber meine Schere gibt es doch. Die Welt um mich herum ist es, die mich manchmal am Bloggen zweifeln lässt. Nicht die kleine Welt, die große. In der Kinder verdursten, in der Menschen sich auf Schlauchbooten übers Meer fahren lassen, in der Beiträge über Familien in ausgebombten Straßenzügen hämische Kommentare ernten und in der der Rassismus wieder salonfähig geworden ist. Das Internet ist zu einem Ort des Hasses geworden. Kann man hier noch Frühjahrsdiäten posten oder Strickmodelle?“ (Sabine von Fadenvogel)


„Ich schreibe über Kinderzeug, aber das ist mein Leben und das ist das einzige was ich gut kann.“ (Lisa von Mama kreativ)


„Meine Leser sehen nur Ausschnitte. Das gilt auch für die Themenwahl. Alles, was ich schreibe, dürfen auch Nachbarn oder Kollegen lesen. Habe ich dabei ein schlechtes Gefühl, ist die Idee für den Post gestorben.“ (Regine von Raise and Shine)


„Keine privaten Probleme, keine intimen und vertrauten Gespräche. Ich werde weder ein Foto meiner Tochter, noch meines Mannes posten, denn  ihre Privatsphäre ist mir heilig.“  (Anna von Never looked so beautiful)


„Und dann, ja dann beschleicht mich eben manchmal das Gefühl es einfach zu lassen. Dann bereue ich es tatsächlich ein klitzekleines bisschen zu bloggen.“ (Kerstin von 30 rockt!!!)


„Im Großen und Ganzen ist ein Blog immer etwas sehr Persönliches, und es lauert tendenziell an jeder Ecke die Gefahr: wenn man meinen Blog nicht mag, dann mag auch mich keiner. Weil Blog = Ich.“  (Ani von a83)


„Ich stehe zu allem, was ich je gebloggt habe. Die Motzereien über Claire, meine Ängste, Sorgen und Zweifel, mein Ärger mit der Mutterrolle. Diese Beiträge dokumentieren den Prozess, den ich gebraucht habe, um an den Punkt zu kommen, meine Mutterrolle zu akzeptieren.“  (Yasmin von Die Rabenmutti)


„Natürlich habe ich bei bestimmten Themen ‚Angst‘ , dass ‚die falschen Personen‘ mitlesen und mich vielleicht drauf ansprechen / verurteilen oder was auch immer.Doch genau diese Themen, bei denen ich diese Angst verspüre , veröffentliche ich lieber auf anderen Blogs.“ (Lisa von Geborgen und geliebt)


„Wenn ich keine Lust mehr hab oder anders angefeindet werde, dann lass ich es eben. Deswegen habe ich auch keine Angst davor auch mal problematische Themen abzureißen.“ (Ludwig von Becherwürfel


„Angst machen mir die Dämonen, die im Dunkel der Ecke lauern und nur darauf warten, zuzubeißen. Wer ist da draußen? (…) Manchmal, in dunklen Momenten, da bereue ich das Bloggen. Manchmal, da möchte ich alles hinwerfen. Manchmal werde ich beinahe paranoid und setze alle „kritischen“ Beiträge auf „privat“, nur um sie später doch wieder zu veröffentlichen.“  (Larissa von No Robots Magazine)


„Zum Bloggen fehlt mir meist die Energie. Die Antriebslosigkeit wird wiederum verstärkt durch die wachsenden Zweifel: Warum das Ganze? Ein Teufelskreis.“ (Daddy Dahoam)


„Tatsächlich habe ich kurz überlegt, mit dem Bloggen aufzuhören, als ich mitbekommen habe, dass mein Vater mitliest, mit dem ich seit vielen Jahren keinen Kontakt habe. Es hat mich gestört (und das tut es auch heute noch), dass er auf diesem Wege so viel über mein Leben erfährt, ohne sich die Mühe machen zu müssen, tatsächlich mit mir in Kontakt zu treten.“ (Biene von Klitze-kleine Dinge)


„Natürlich schreibe ich nicht über jedes persönliche Detail, über jede persönliche Anekdote, sondern wäge sorgfältig ab, was öffentlich vertretbar ist und was eventuell nicht. Auf der Straße oder im Hausflur weiß ich doch auch, wem ich was erzählen möchte.“ (Tobias von Weddinger Berg)


„Meine Blogbeiträge sind nicht nur für mich Erinnerungen an meine Erfahrungen als junge Mama, sondern auch wunderschöne Geschichten über die Entwicklungsschritte meiner Tochter.“  (Steffi von Mami und ich)


„Ich fragte mich nach jedem Post „So – und wer hasst mich jetzt?“ Ja, ich hätte fast das Handtuch geworfen, wenn ich das Schreiben nicht so sehr Lieben würde.“ (Marsha von Mutter und Söhnchen)


„Man kann nicht von allen geliebt werden und es auch nicht allen recht machen und das ist gut so. Das Schöne an Blogs wie in vielem im Leben ist ja: man kann sie auch ignorieren…“ (Lorelai von Mama mal 2)


„Beim Blick in meine Statistik möchte ich dann manchmal schon alles hinschmeißen. Aber bereue ich das Bloggen deshalb gleich?NEIN.“  (Kerstin von Mamahoi)


„Wer weiß wohin wir ´treiben´ werden mit diesem Blog…So viele Ideen die es noch zu verwirklichen gibt. Doch alles zu seiner Zeit! Kein Stress, kein Zwang, keine Hektik!“ (Nadine von  OffshorePapaOnlineMama)


„Es gibt nichts zu bereuen. Denn, was ich schreibe, schreibe ich bewusst. Ich weiß, was es in mir auslöst. Ich ahne, welche Feuer es entfacht, wie heiß und glühend die Glut ist, und wieviel Asche es hinterlässt.“ (Juliane von einfach nur sein)


„Die Kunst des Bloggens liegt vermutlich ohnehin darin, einen Eindruck von ganz viel Nähe zu vermitteln – ohne die teils ja sehr große Leserschaft zu nah an und in das eigene Leben zu lassen.“ (Sophie von Kinder haben…und glücklich leben)


„Ständig um neue Leser bemüht fühle ich mich wie in einem Hamsterrad und der Blick auf meine Klickraten macht mich manchmal mürbe. Dennoch: ich schreibe einfach gerne, und das auch für ein kleines Publikum.“ (Laura von Heute ist Musik)


„…ich bereue es, zu wenig zu bloggen! Denn alles was ich hier über mich und meine Projekte erzähle unterliegt meiner Kontrolle. (…) Alle Beiträge spiegeln meine Interessen wieder und ich hinterlasse damit Spuren.“ (Stefan von stefan-graf.com


„Manchmal wünschte ich mir, den Blog anders aufgezogen zu haben. Weniger emotional und persönlich. Ich sehe das Glas oft halb leer, obwohl ich dadurch nicht unglücklich bin.“ (Sabine von Daheim und mehr)


Bei aller Anonymität, die ich mir bewahre, bin es doch ich, die hier schreibt. Mein Blog spiegelt mein Leben wieder und wer hier regelmäßig liest kennt mich wahrscheinlich besser, als mir bewußt, oder lieb ist.“ (Andrea von Kinderalltag)


 

Ich danke Euch nochmal fürs Mitmachen. Es sind so tolle Texte entstanden und es macht mich ein bisschen stolz, dass wir gemeinsam eine echt einzigartige Sammlung zusammen getragen haben. Mit so vielen verschiedenen Facetten und Herangehensweisen. Super auch: Es gab auch etliche Teilnehmer, die nichts mit dem Thema „Familie“ zu tun haben. Das gab nochmal interessante Einblicke! 

Da das Thema gerade wieder an anderer Stelle eifrig diskutiert wird, bleibt es aktuell!

In diesem Sinne: Je ne regrette rien! Immer schön weiter machen! Rockt die Bloggerie! 

What a week! Die Muddi-Geburtstags-Woche ist vorbei!

Puh! Es ist vollbracht! Ich hatte mir diese Challenge selbst auferlegt: Eine Woche lang jeden Tag ein Beitrag veröffentlichen! Anlass war mein erster Bloggeburtstag am 31. März. Natürlich hatte ich viele Artikel vorher geplant und geschrieben. Es hat auch riesig Spaß gemacht, die Aktionswoche zu planen und durchzuziehen. Dennoch: Acht Artikel in einer Woche ist viel und anstrengend. Vor allem, wenn man das alles nach der Arbeit und mit Kind wuppen muss. Ich habe die Artikel und Antworten oft zwischen 20 und 23 Uhr geschrieben, wenn meine Tochter im Bett war.

Aber die Reaktionen waren der Hammer! Danke! So viele Klicks, Likes, Kommentare und Mails in einer Woche! Toll!

Dennoch wird es Muddi nun wieder etwas relaxter angehen. Aber vielleicht nicht ganz so relaxt, wie vorher. So ein Mittelding. Ich hab schon wieder einige Ideen für Texte im Kopf. Es geht somit weiter!

Übrigens: die Verlosung und die Blogparade laufen noch! Also Mitmachen!

Eure müde Muddi!

Der perfekte Sonntag in Bildern

Sonne, Kaffee, Zoo und Cupcakes. Und vielleicht ein Gläschen Prosecco auf dem Balkon. Der perfekte Sonntag sieht bei uns so aus:

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Muddi hat Geburtstag: Aktionswoche & Blogparade

Die Muddi ist nun keine Newcomerin mehr im Family-Blogger-Business. Ich bin wohl irgendwas zwischen naiver Gelegenheitsbloggerin und alter Hase. Einen genauen Geburtstag dieses Blogs kann ich gar nicht ausmachen, weil ich das komplette Jahr davor schon Texte geschrieben habe und die Seite schon eine Weile fertig, aber noch auf ‚privat‘ gestellt war. So richtig ‚öffentlich‘ war die Seite gefühlt aber erst ab Ende März 2015. Da habe ich den Blog auch ein bisschen beworben und bin bei Facebook und Twitter aktiv geworden. Somit startet die Geburtstagswoche heute am 31. März!

Da der erste Geburtstag für mich als Bloggerin was ganz besonderes ist – vor allem, weil viele Blogs das erste Jahr nicht überstehen – möchte ich auch ein bisschen feiern. Und zwar mit einer Aktionswoche. Es wird jeden Tag einen Beitrag geben. Dazu kommt eine Premiere: Ich starte eine Blogparade (dazu später mehr)! Yippie! Wieder Leben in der Bude!

Und wie das so ist an Geburtstagen: Zeit für ein Fazit!


Die Muddi in Zahlen (Stand 30. März 2016):

12 Monate
62 Artikel
376 Kommentare
670 Follower
886 Tweets
3599 Aufrufe an einem Tag für einen Artikel war bislang der Topwert. Damit war 2016 der beliebteste Artikel: Humor im Kreissaal? Der krasseste Tag meines Lebens

Top-3-Artikel 2015:
Platz 1: „In Wahrheit will er ganz normal sein“ – Interview mit der Mutter eines Asperger-Kindes
Platz 2: Gibt es Arschlochkinder wirklich?
Platz 3: Vereinbarkeit? Die Teilzeitfalle: Wir brauchen Vorbilder!


Ich bin ein kleiner Blog. Das zeigen die Zahlen. Ich schreibe im Schnitt 5 Artikel im Monat. Manchmal aber auch nur einen und dann im nächsten Monat 10. Daran erkennt man: Ich bin absolute Gelegenheitsbloggerin. Ich schreibe, wenn ich ein Thema habe, was mich interessiert – sonst nicht. Klar weiß ich, dass ich mehr schreiben, bewerben, posten, verlosen, kooperieren müsste, um größer und „erfolgreicher“ zu werden. Aber das ist nicht mein primäres Ziel. Denn dieser Blog ist für mich ein Hobby – eine kleine Leidenschaft, weil ich das Schreiben so liebe. Wenn neben Job und Familie noch Zeit bleibt, schreibe ich. Sonst nicht. Außerdem küsst mich auch nicht ständig die Muße. Deswegen bin ich auch keine Social-Media-Queen. Denn es gibt Tage, da mag ich diese Online-Welt einfach nicht. Das ist als Bloggerin eher ungünstig – ich weiß. Aber: So what! Mein Blog – meine Regeln. And I cry if I want to!

Das nehme ich mit aus den vergangenen 12 Monaten:

  • Bloggen ist schwieriger, als es aussieht.
  • Social Media kann unendlich nerven.
  • Es flasht mich immer noch, dass Leute das hier überhaupt lesen.
  • Bloggen macht Spaß!
  • Ich bekomme tatsächlich Kooperationsanfragen.
  • Es gibt ne Menge nette Blogger da draußen.
  • Schreibe niemals über Themen wie: Familienbett, Impfen, Ferbern, Kita, Langzeitstillen oder Beikost – es folgt virtuelle Steinigung – egal, welche Meinung man vertritt.
  • Als Nicht-Veganerin ohne Talent im Bereich Nähen und Stricken gehört man zur absoluten Randgruppe bei den Familien-Bloggern.
  • Sarkasmus ist nicht jedermanns Sache.
  • Weniger ist manchmal tatsächlich weniger.
  • Ich werde nicht aufhören! (Zumindest nicht so bald)

Meine treuen Leser herze ich an dieser Stelle mal ganz dolle! Danke, dass ihr meine Beiträge lest, teilt, kommentiert und ab und zu mal „gefällt mir“ klickt. Das ist sau knorke!

Danke!

Ein Jahr „Noch ne Muddi“ – wer hätte das gedacht;)

In eigener Sache: Dieser Blog wird sich verändern!

Es ist Zeit, Abschied zu nehmen. Es fällt mir nicht leicht, aber es muss sein. Dieser Blog muss sich verändern. Deswegen trenne ich mich von meiner Seite. Zumindest optisch. Ein neues Layout muss her. Ich werde deswegen mein WordPress-Theme ‚Ever after‘ zu Grabe tragen. Denn es passt nicht mehr so richtig. Als ich mit dem Blog anfing, habe ich einen großen Anfängerfehler gemacht: Ich habe mir recht spontan eine schöne Optik ausgewählt, ohne wirklich auf die Funktionen zu achten. Deswegen spiele ich zurzeit mit ein paar neuen Ideen und Layouts herum.

Inhaltlich geht es bei Muddi aber so weiter wie bisher. Denn meine Texte sind der Kern der Seite. Daran wird sich nichts ändern. Auch nicht an meinem Stil. Muddi mag Sarkasmus. Muddi mag Schimpfwörter. Muddi schreibt weiterhin wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Keine Bastelanleitungen oder Schnittmuster – das können andere besser.

Da ich nun immer häufiger Anfragen von Firmen für Kooperationen bekomme, werde ich mir zu diesem Thema noch weitere Gedanken machen müssen. Klar ist: Es wird hier nicht in einen Werbeblog ausarten. Bislang habe ich alle Angebote abgelehnt, weil sie nicht zu meinem Blog passten oder ich keine Lust hatte, meine Seite für Produkt-Werbung zur Verfügung zu stellen. Vorstellen kann ich mir höchstens vereinzelt Buchrezensionen oder Produkttest. Aber nur, wenn ich meine Meinung dazu offen kundtun kann und die Produkte zu meiner Seite passen. Außerdem muss es meinen Lesern einen Mehrwert bieten. Da bin ich sehr vorsichtig. Kann auch sein, dass es gar keine Kooperationen geben wird. Mal sehen!

Für Tipps und Anregungen meiner Leser bin ich immer sehr offen! Was für Themen interessieren euch? Was fehlt euch? Worüber soll ich häufiger schreiben?

Ich freue mich auf den Relaunch meiner Seite. Ein bisschen Zeit brauche ich noch. Bis dahin läuft hier bei Muddi alles weiter wie gehabt. Nur nicht erschrecken, wenn die Seite plötzlich anders aussieht! Ihr seid hier immer noch richtig!

Viele Grüße

Muddi!

Blogger fragen – Muddi antwortet

Es gibt Dinge zwischen dem echten Leben und der virtuellen Blogger-Blase, von denen ich anfangs keine Ahnung hatte. So wusste ich bei meiner ersten Nominierung zum „Liebster-Award“ gar nicht, was das überhaupt soll und was es damit auf sich hat. Ein Preis für mich? Von wem? Warum? Die ersten Nominierungen habe ich deswegen einfach mal ignoriert. Nicht die feine Art, aber ich wusste damit nichts anzufangen. Jetzt weiß ich: Der Liebster-Award ist quasi ein fiktiver Preis, der von Blogger zu Blogger als Art Kettenbrief vergeben wird. Man nominiert Blogs, die man gerne liest, beantwortet die Fragen von der Person, die einen nominiert hat und gibt dann den Staffelstab an andere Blogger weiter.

Ich denke, dass es nun an der Zeit ist, den Liebster-Award auch mal anzunehmen. Denn ich wurde von zwei ganz tollen Bloggern nominiert. Einmal von Anni mit ihrem wunderbaren Familien-Blog Marmeladenschuh und einmal von Kimi, die mit ihrem Kreativ-Blog kitoremi begeistert. Beide haben mir Fragen gestellt:

Hier die Fragen von Anni:

1. Welches Mama-Tool hast du IMMER dabei?
Feuchttücher und Quetschies. Dann ist man eigentlich für jede Situation gewappnet. Mehr braucht man nicht. Gut, vielleicht noch Windeln.

2. Die größte Herausforderung des Elternseins ist …. ?
Mit der Umstellung klar zu kommen. Von der Einsam- und Zweisamkeit zum Leben zu dritt. Was es tatsächlich bedeutet, nicht mehr alleine zu sein, merkt man erst nach ein paar Wochen. Es ist wunderschön und mega beängstigend zugleich. Wenn man sich daran gewöhnt hat, ist es das Allerbeste.

3. Was magst Du eigentlich nicht besonders, hast es aber bisher ungern mitgeteilt?
…am Elternsein oder generell? Also am Elternsein ist es definitiv die Sache mit dem Schlaf bzw. dem fehlenden Schlaf. Ich träume regelrecht vom Ausschlafen. Einfach mal ohne Unterbrechung so lange schlafen am Wochenende wie ich möchte. Ansonsten war ich kein besonders großer Still-Fan. Ich hab es gemacht, weil es gut fürs Kind ist. Manchmal war es auch ganz kuschelig, aber so knorke fand ich es generell nicht. Ich hab es zwischendurch einfach nur als ziemlich großen Druck empfunden. In der Öffentlichkeit habe ich es gehasst und solche Situationen auch meist gemieden. Mit dem Fläschchen Milch am Abend find ich es jetzt manchmal sogar schöner und kuscheliger.

4. Welcher Duft erinnert Dich am ehesten an die Kindheit?
Dieser Geruch von Pommes und Chlor an einem heißen Tag im Freibad.

5. Was wolltest Du bei Deinen Kindern anders machen als Deine Eltern und machst es heute genau so?
Ich wollte konsequenter sein! Fail! Dieses süße Wesen tanzt uns schon jetzt auf der Nase rum.

6. Welches schöne Kompliment hast Du zu Deiner Mama-Leistung schon mal bekommen und von wem?
Für mich ist das keine extra Leistung, Mama zu sein. Ich bin halt Muddi. So wie mein Mann eben Papa ist. Wir versuchen einen guten Job zu machen. Wenn mein Mann auf meine Tochter zeigt und mir sagt: „Da hat dich aber jemand unglaublich lieb!“ Oder, wenn sie mich ganz feste umarmt. Das ist das schönste Kompliment. Diese Liebe zu spüren.

7. Was war Deine dunkelste Mama-Stunde?
Da gab es die eine oder andere düstere Stunde während der ersten Wochen nach der Geburt, in denen unser Kind sehr sehr viel geschrien hat. Da hatte ich so kurz mal einen Anflug von regretting Motherhood. Danach schämt man sich dafür. Aber jeder, der das mal erlebt hat, weiß wovon ich rede.

8. Hast Du einen super Kinderbuch-Tipp?
Ich liebe die Pepe & Milli Bücher. Die sind soo süß gemacht und meine Tochter liebt sie.

9. Was liebst Du am Bloggen besonders?
Einfach so zu schreiben, wie ich denke. Genial. Keine Schere im Kopf. Ich kann freier schreiben, als für die Zeitung.

10. Und was nervt Dich daran am meisten ab?
Diese Blogger-Blase nervt mich manchmal sehr. Ich finde, dass sich Blogger oft zu sehr um sich selbst drehen. Ich finde eine gute Balance wichtig. Bei mir sollen die Geschichten und Artikel im Vordergrund stehen und nicht, ob ich heute Kopfschmerzen hab oder nicht. Deswegen mache ich solche Selbst-Interviews auch nicht so oft mit. Klar, muss man sich als Blogger vorstellen, aber so interessant bin ich dann auch nicht, dass ich jeden Mittag mein Essen fotografieren oder ein Selfie posten muss.

11. Was war die sinnloseste Anschaffung von der Du dachtest, sie als Mama zu brauchen?
Der Laufstall. Der kam einfach zu spät. Wir hatten eine Wiege und ein Gitterbettchen. Das reicht eigentlich. Völlig überbewertet sind auch Babykostwärmer.

Hier die Fragen von Kimi:

1) Gibt es eine Geschichte hinter deinem Profilbild?
Es war ein Selfie mit dem iPad. Ich hatte meine Tochter auf dem Arm und sie hat neugierig auf den Bildschirm geguckt. Dabei sind sehr schöne Fotos entstanden. Allerdings soll man uns gar nicht so genau erkennen. Denn Fotos von meiner Tochter wird es auf dem Blog nicht geben. Höchstens sehr verfremdet. Privatsphäre ist mir sehr wichtig.

2) Planst du deine Blogbeiträge oder entstehen die spontan?
Ich habe anfangs erst ganz viel geschrieben und dann den Blog direkt mit zehn Artikeln gestartet. Manchmal plane ich noch, aber sehr selten. Ich bin eine Impuls-Bloggerin. Brenn ich für ein Thema, dann muss ich dazu schreiben. Das ist so toll am Bloggen.

3) Bist du ein Selbermacher oder hast du zwei linke Hände?
Sowohl als auch;)) Ich versuche alles erst einmal selbst. Ob es dann gut wird, ist eine andere Sache. Beim Streichen des Kinderzimmers war ich so semi erfolgreich und meine ersten Cupcakes wurden von meinem Mann liebevoll Kackcakes genannt. Ich mach meistens einfach. Lange einlesen oder Anleitungen angucken, ist nicht so mein Ding. Das rächt sich dann manchmal auch.

4) Welches Buch liest du gerade?
Ich lese nun schon sehr lange das Buch „Galveston“. Das ist ein Roman von Nic Pizzolatto, dem Drehbuchautor der HBO-Serie True Detective, die ich sehr toll finde. Das Buch ist sehr gut, aber mega düster und beklemmend. Deswegen habe ich es erstmal zur Seite gelegt. Ich muss erst wieder in Stimmung sein. Ansonsten lese ich unheimlich viel online. Am liebsten Artikel der NY Times. Ich koche auch deren Rezepte nach. Ich liebe diese Zeitung einfach.

5) Gibt es Bücher, die du mehr als einmal gelesen hast? Welche?
Ja, Fight-Club habe ich zwei Mal gelesen. Ich habe eine handsignierte Ausgabe und bin großer Fan von Chuck Palahniuk. Auch, wenn ich einige seiner Werke nicht weiter lesen konnte, weil sie so verstörend waren. Scheint bei mir Methode zu haben.

6) Gehst du lieber ins Theater oder ins Kino?
Ganz ehrlich? Ich sitze am liebsten auf dem Sofa und schaue Serien bei Netflix und Co.. Serien wie Mad Men, Breaking Bad oder auch wie The Affair oder Bloodline sind wie zwölf Stunden lange Arthouse-Filme. Besser wird es nicht. Deswegen wird an Leuten wie mir die Kino-Industrie wohl zugrunde gehen.

7) Was hast du dir zuletzt im Theater oder im Kino angesehen?
Das ist noch gar nicht so lange her. Der Film hieß „Der große Trip – Wild“ mit Reese Witherspoon und handelt von einer Frau, die sich auf eine lange Wanderung begibt. Ich habe das Buch vorher gelesen und war begeistert.

8) Wie stehst du zur Kunst?
Gut;) Ich kann zumindest Rothko von Monet unterscheiden. Mit Kind geht man nicht mehr so häufig in die großen Ausstellungen. Als ich mal in Paris war, habe ich einen ganzen Tag im Louvre verbracht, obwohl das Wetter fantastisch war und ich nur zwei Tage in der Stadt hatte. Es war herrlich.

9) Hast du ein Lieblingszitat? Welches?
„Today, the weather is awesome“. Das hat mir Chuck Palahniuk auf die zweite Seite von „Fight Club“ geschrieben und ich weiß bis heute nicht, ob er mich einfach nur verarschen wollte damit. Aber ich mag so einen Humor.

10) Hattest du schon mal eine gruselige Begebenheit? 
Zählt die Geburt? Scherz beiseite. Ich hatte schon mal so einen Moment, in dem jemand von einer verstorbenen Person erzählt hat und abrupt die Kerze auf dem Tisch ausgegangen ist. Das fand ich spooky. Dafür gibt es aber sicherlich eine gute Erklärung. Zum Beispiel Wind;)

11) Gibt es einen Traum, den du unbedingt verwirklichen möchtest? Verrätst du ihn mir?
Einen hab ich mir in diesem Jahr verwirklicht: Ich habe den Sänger meiner Lieblingsband getroffen. Aber es gibt noch einen weiteren großen Traum, den erzähle ich nicht. Sonst klappt es nicht. Außerdem ist der ein bisschen naiv und peinlich.

Ich nominieren hiermit folgende Blogs für den Liebster-Award:
Mama geht online
Mutterseelesonnig
Frau Rabe
Lächeln und Winken
Wundermädchen

Das sind meine Fragen:

  1. Welche Serie beschreibt deinen Alltag am besten?
  2. Bier oder Prosecco?
  3. Erstes Reiseziel mit Kind?
  4. Letztes Reiseziel ohne Kind?
  5. Das coolste am Muddi-Sein?
  6. Der schlimmste Tag als Muddi?
  7. Was bedeutet Vereinbarkeit für dich?
  8. Hattest du schon Regretting-Motherhood-Momente?
  9. Welche Musik läuft an einem guten Tag?
  10. Was liest du bei anderen Blogs am liebsten?
  11. Was machst du an einem freien Tag ohne Kind?

Und hier nochmal die Liebster-Award-Regeln

Danke der Person, die dich für den Liebster-Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
Beantworte alle 11 Fragen, die dir der Blogger stellt, der dich nominiert hat.
Nominiere 5 – 11 weitere Blogger für den Liebster-Award.
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
Schreibe diese Regeln in deinen Artikel über den Liebster-Award.
Informiere die von dir nominierten Blogger über deinen Artikel.

Ich freue mich, wenn ihr mitmacht und bin super gespannt auf eure Antworten!

Muddi am Ende? Ich hab da mal ne Blogade!

Ich stecke in einem Dilemma. Ich kann zurzeit nicht über Mami-Papi-Eltern-Kind-Themen schreiben. Nicht, weil ich keine Themen hätte. Nicht, weil es nichts zu berichten gibt (ganz im Gegenteil!). Nein, weil ich nicht kann. Ich habe keine Blockade, sondern eine Blogade. Ich kann nicht bloggen. Zurzeit habe ich das Gefühl, dass alles, was ich jetzt hier schreibe, trivial und unwichtig ist. Nicht, weil ich denke, dass ich triviale und unwichtige Dinge schreibe, sondern, weil ich gerade Bilder und Geschichten im Kopf habe, die alles andere so trivial und unwichtig erscheinen lassen.

Ich möchte zurzeit einfach nur meine kleine süße Tochter im Arm halten, mit ihr Zeit verbringen, ihr Lachen hören und ihre kleinen Händchen halten und sie fest an mich drücken. Dankbar sein. Dafür, dass meine ‚Probleme‘ in Relation so trivial und unwichtig sind.

Ich weiß, das klingt unfassbar cheesy, aber es ist einfach so. Vielleicht ist die Blogade ja schon nächste Woche wieder abgeklungen. Wünscht meinem Blog gute Besserung und wenn ihr Wüstengras vorbei fliegen seht, dann denkt euch nix dabei! Die alten Artikel kann man auch ein zweites Mal lesen. Viele Beiträge entfalten sogar erst bei der dritten Lektüre ihre wahre Schönheit und Tiefe😬!

Liebe Grüße

Muddi!

Und manchmal schreib ich einfach nichts…

Wenn man als Bloggerin „erfolgreich“ sein will, dann muss man dran bleiben. Viel schreiben, sich vernetzen, ständig bei anderen Bloggern kommentieren, Twittern was das Zeug hält, bei Facebook und Co. teilen, faven, liken – man muss Output produzieren. Ständig. Die Blog-Statistik im Nacken. Die Fans im Blick. Ich ertappe mich manchmal dabei, wie ich denke: „Komm, du musst was schreiben. Hau irgendwas raus. Du hast nen paar Tage nicht gebloggt und alle anderen Blogger machen das doch auch!“

Die Wahrheit ist: Ich kann das nicht. Viel wichtiger ist: ich will es auch nicht. Ich möchte einfach nichts sagen, wenn ich nichts zu sagen habe. Manchmal habe ich eine Woche lang nichts zu sagen und dann wieder drei Tage hintereinander. Wahrscheinlich sollte ich dann besser timen. Vorschreiben. Gezielt platzieren. Vordatieten. Aber: Dazu habe ich keine Lust. Ich schreibe, wenn ich etwas zu sagen habe und Lust darauf habe. Und wenn ich dann schreibe, dann muss es meist auch raus.

Genauso ist das mit dem Lesen, Kommentieren, Liken, Teilen, Retweeten, Faven etc. anderer Artikel. Ich tue es, wenn ich mich danach fühle. Ein Like gibt es nur, wenn ich einen Text wirklich mag. Ich teile ihn, wenn ich diesen Text auch wirklich auf meiner Seite haben möchte. Ich kommentiere, wenn ich glaube, dass mein Kommentar einen Mehrwert für die Person bringt. Manchmal auch, wenn ich das Bedürfnis habe, jemandem zu sagen, dass ich den Artikel einfach super toll finde. Und: Dann meine ich das auch so.

Ich blogge, weil ich Lust dazu habe. Es macht mir Spaß. Es ist kein Job für mich. Ich möchte keinen Druck. Deswegen gibt es keine Wochenenden in Bildern oder Freitagsfüller bei mir. Deswegen bin ich nicht non-stop bei Twitter oder Facebook.

Ist mein Blog so erfolgreich? Ja! Für mich schon! Denn es flasht mich immer noch, dass Leute meinen Blog lesen. Einfach so. Ohne, dass ich sie zwingen muss. Ich freue mich über jeden Besucher, jeden Kommentar und jede Art von Feedback. Für mich ist das mega erfolgreich. An manchen Tagen weht Wüstengras durch meine Blogstatistik. An anderen Tagen tanzt meine Statistik Samba und flippt völlig aus. Und ich flippe auch aus.

Und manchmal, da schreibe ich einfach nichts…