Time to say goodbye – Notiz an eine Freundin

Liebe S.,

als wir das Leben feierten, war der Tod schon ganz nah bei dir. Er lungerte rum. Tat nicht mal unauffällig. Machte sich bereit. Du hast ihn wahrscheinlich schon bemerkt, als wir noch mit nervösem Kichern versuchten, die schlechten Nachrichten weg zu trinken. Uns abzulenken. Wir wollten nicht darüber nachdenken. Nur nicht darüber nachdenken. Wir wollten hoffen. Das tun Menschen so. Das ist ok. Sonst würden wir verrückt werden.

Ich starre auf unseren letzten Handy-Chat. Als würde ich erwarten, dass da plötzlich ‚online‘ steht. Seit 14 Tagen warst du nicht mehr online. Ich versuche mir auszumalen, wie diese Tage für dich waren und kann es nicht. Habe keine Vorstellung davon. Dein Endgegner war eine verschissene Krankheit. Sie hat dich besiegt. Du hast gekämpft. Manchmal klappt es einfach nicht. Manchmal gibt es kein Happy End.

Wir hatten uns lange nicht mehr gesehen. Wussten nicht mehr viel von einander. Aber das spielt keine Rolle. Wir hatten unsere Zeit. Eine gemeinsame Vergangenheit. Eine Verbindung. Freundschaft. Ich dachte nach der letzten Nachricht, dass wir uns bald wiedersehen würden. Da gab es noch Hoffnung. Jetzt denke ich an deine Tochter. An deine Familie. Es ist unendlich traurig.

Ich blättere in einem alten Fotoalbum. Da stehen wir eng umschlungen und grinsen in die Kamera. Ich bin in eine US-Flagge eingehüllt und habe Tränen in den Augen. Es war eine Abschiedsparty. Kurz nach dem Abi. Raus ins Leben. Die Welt erkunden. Das ganze Leben noch vor uns. Das war doch erst gestern. Über dem Bild steht in krakeliger Schrift ‚Time to say goodbye‘! Die Tragik dieses Satzes haut mich jetzt um. Aber es ist wahr. Es ist Zeit. Ich sage leise Tschüss. Auch, wenn ich nicht will. Es tut mir so Leid…

Deine K.

 

Dieser Text ist Off-Topic. Für sie und für mich. Gedanken, die raus mussten, weil ein lieber Mensch ganz plötzlich gegangen ist.

The Grinch – ein Weihnachtsmuffel wird bekehrt!

Ich habe mich bislang mit weihnachtlichen Inhalten auf meinem Blog sehr zurückgehalten. Bis auf einen Artikel zum Adventskalender-Bashing meiner Tochter und einen Gastbeitrag bei Kellerbande zum Geschenke-Dilemma habe ich nichts beigetragen. Bis jetzt. Warum? Die Flut an Verlosungen, Adventskalendern und besinnlichen Texten auf all den Blogs hat bei mir genau das Gegenteil von „in Weihnachtsstimmung kommen“ bewirkt. Bereits am 2. Dezember konnte ich das Wort „Adventskalender“ nicht mehr hören. Mitte Dezember hatte ich dann die Schnauze voll von Verlosungen und Texten über Weihnachten. Zu viel. Überall.

Ich sehnte mich nur noch nach Ruhe. Auch auf dem Blog. Einfach mal nen Knoppers essen und den Gang rausnehmen;) Auch, wenn es nicht halb zehn in Deutschland ist. Denn eigentlich mag ich die Zeit um Weihnachten, aber zu viel Trubel, Termine und dieser Konsumkack haben es mir in diesem Jahr ein wenig verhagelt. Doch in den letzten Tagen hat sich das geändert. Diese unbändige Freude meiner Tochter über den Weihnachtsbaum hat mir das warme fuzzy Feeling so rund ums Herz zurückgebracht. Ihr Staunen macht es zu dem tollsten Fest überhaupt: „Tannenbaum groß! So schön!“ Jeden Morgen rennt sie nun ins Wohnzimmer und will sich den Baum angucken. Ihr Lachen. Ihre Freude an Weihnachtsliedern. Das macht die Stimmung aus. Ich danke meiner kleinen frechen wunderbaren süßen Tochter dafür, dass sie mir zeigt, warum Weihnachten toll ist und worum es eigentlich geht. Nämlich um Familie, Liebe und Beisammensein. Und natürlich um die Geburt von JC (wird ja oft vergessen in diesen Tagen).

Ich freue mich jetzt schon auf ihren Gesichtsausdruck, wenn sie ihre Geschenke bekommt und wir mit unserer Familie und insgesamt zwölf Leuten zusammen feiern. Wie sie sich über den Besuch ihrer Cousins und Cousinen freuen wird. Ich freue mich darauf.

Ja, jetzt ist es da. Dieses Gefühl, das ich bis jetzt vermisst habe.

Danke Maus!

Ich wünsche euch allen ein frohes Fest und entspannte Tage im Kreise eurer Lieben! Genießt es!

In eigener Sache: Dieser Blog wird sich verändern!

Es ist Zeit, Abschied zu nehmen. Es fällt mir nicht leicht, aber es muss sein. Dieser Blog muss sich verändern. Deswegen trenne ich mich von meiner Seite. Zumindest optisch. Ein neues Layout muss her. Ich werde deswegen mein WordPress-Theme ‚Ever after‘ zu Grabe tragen. Denn es passt nicht mehr so richtig. Als ich mit dem Blog anfing, habe ich einen großen Anfängerfehler gemacht: Ich habe mir recht spontan eine schöne Optik ausgewählt, ohne wirklich auf die Funktionen zu achten. Deswegen spiele ich zurzeit mit ein paar neuen Ideen und Layouts herum.

Inhaltlich geht es bei Muddi aber so weiter wie bisher. Denn meine Texte sind der Kern der Seite. Daran wird sich nichts ändern. Auch nicht an meinem Stil. Muddi mag Sarkasmus. Muddi mag Schimpfwörter. Muddi schreibt weiterhin wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Keine Bastelanleitungen oder Schnittmuster – das können andere besser.

Da ich nun immer häufiger Anfragen von Firmen für Kooperationen bekomme, werde ich mir zu diesem Thema noch weitere Gedanken machen müssen. Klar ist: Es wird hier nicht in einen Werbeblog ausarten. Bislang habe ich alle Angebote abgelehnt, weil sie nicht zu meinem Blog passten oder ich keine Lust hatte, meine Seite für Produkt-Werbung zur Verfügung zu stellen. Vorstellen kann ich mir höchstens vereinzelt Buchrezensionen oder Produkttest. Aber nur, wenn ich meine Meinung dazu offen kundtun kann und die Produkte zu meiner Seite passen. Außerdem muss es meinen Lesern einen Mehrwert bieten. Da bin ich sehr vorsichtig. Kann auch sein, dass es gar keine Kooperationen geben wird. Mal sehen!

Für Tipps und Anregungen meiner Leser bin ich immer sehr offen! Was für Themen interessieren euch? Was fehlt euch? Worüber soll ich häufiger schreiben?

Ich freue mich auf den Relaunch meiner Seite. Ein bisschen Zeit brauche ich noch. Bis dahin läuft hier bei Muddi alles weiter wie gehabt. Nur nicht erschrecken, wenn die Seite plötzlich anders aussieht! Ihr seid hier immer noch richtig!

Viele Grüße

Muddi!

Problemfall Adventskalender – eine erschütternde Zwischenbilanz

In der Vorweihnachtszeit soll ja bekanntlich ordentlich besinnliche Stimmung für das Fest der Feste aufkommen. Ich persönlich glaube ja, dass diese Zeit nur erfunden wurde, um die Menschen vor der allgemein um sich greifenden Winter-Depression zu bewahren. Irgendjemand dachte wohl irgendwann: „Kacke! Die Tage werden immer kürzer. Es gibt kein Licht. Es ist kalt oder regnet. Alle sind erkältet und das Jahr hat uns einfach ausgelaugt. Lasst uns ein paar Lichter in die Bäume hängen, fuseligen Alkohol an Bretterbuden ausschenken und ganz viel Schokolade essen, damit alle wieder etwas glücklicher werden. Außerdem brauchen wir noch ein paar Rituale, die unsere Kinder bei Laune halten und uns ein wenig ablenken.“

Zu diesen Ritualen gehört eben auch der Adventskalender. Quasi der Countdown zum Geburtstag von JC. Als Kind hatte ich immer Normalo-Adventskalender aus dem Supermarkt mit Schokolade. Die letzten Jahre hatte ich keinen Kalender. Dann hat man plötzlich ein Kind und diese ganzen Rituale bekommen wieder etwas mehr Bedeutung. Also habe ich auch für meine Tochter einen Adventskalender gemacht. Im ersten Babyjahr fand ich das noch albern. Jetzt war ich unsicher. Ein Kalender für ein Kind, das 20 Monate alt ist? Doch der visuelle Gruppendruck sozialer Netzwerke hatte mich schnell in der Hand. Denn da wurden keine Normalo-Kalender aus dem Aldi präsentiert. Nein. Alle Muddis da draußen basteln anscheinend plötzlich super kreative Adventskalender mit selbstgestrickten Bio-Cotton-Säckchen oder Kläppchen aus selbst geschöpftem Papier, die man auch bei Dawanda verkaufen könnte. Ätzend.

Als gute Mutter wollte ich mit dabei sein. Allerdings weniger kreativ. Also kramte ich meine dekorative Tchibo-Variante mit der roten Kordel und den 24 Sternen, Herzen und Stiefeln aus Filz aus dem Keller. Erste Herausforderung: Was kommt rein? Denn: Die Öffnungen der Filzdinger sind ziemlich klein. Und überhaupt? Was nimmt man für das Alter? Also habe ich eine Packung Duplo gekauft. Nein – nicht die längste Praline der Welt, sondern die Steine. Eine Packung mit Enten und Gedöns. Die habe ich aufgeteilt auf 14 Filzkläppchen. Das mutet an manchen Tagen natürlich ein wenig armselig an, wenn da nur ein Duplo-Steinchen drin ist. Aber es ist ja nur ein fucking Kalender und noch nicht Weihnachten. Ich hatte schließlich immer nur Schoki. Für die anderen Tagen habe ich lustiges Badesalz für Kinder, Pixi-Bücher und eine kleine Holz-Ziege besorgt und untergebracht. Mein Kalender war eine Punktlandung. Fertig am 1. Dezember um 14.35 Uhr. Kurz bevor ich meine Tochter von der Kita abgeholt habe.

Dann ging der Spaß erst richtig los: Also habe ich ihr den Kalender, der an der Treppe im Flur hängt, gezeigt und erklärt, was es damit auf sich hat. Zumindest theoretisch. Denn mitten im Satz meiner blumigen Ausführungen ist die Kleine schon auf die Kläppchen zugerannt. Von der Ente in der Eins wollte sie aber nichts wissen. Die hat sie direkt wieder reingesteckt. Aber da blitze was aus Nummer 17. „Mama, Shaun. Schaf!“, rief meine Tochter. Sie hatte das Pixi-Buch entdeckt. „Nein, das kannst du erst in 16 Tagen haben! Jeden Tag nur eins. Morgen erst wieder!“ Doch meine Tochter verstand es nicht. Wie auch. Sie ist 20 Monate alt. Also rieß sie an der Kordel und stülpte sämtliche Filzkläppchen um. „Mama! Ziege!“, rief sie aufgeregt. Damit meinte sie aber glücklicherweise nicht mich, sondern Nummer 22. Es war eine Farce. Als ich zurück in den Flur kam, war es verdächtig still. Kein Wunder. Sie hatte sämtliche Pixi-Bücher rausgeholt und überall Duplo-Steine verstreut. „Mama schaun!“

Fail. Was habe ich mir nur dabei gedacht? Also ließ ich sie gewähren. Die Hälfte der Kläppchen ist nun leer. Wir gehen trotzdem jeden Tag gucken. Aber an vielen Tagen sagt sie nun nur noch: „Stern leer!“ Und ich antworte, dass sie das Kläppchen ja schon leer gemacht habe. Ich denke, dass ist dann mein pädagogischer Ansatz. Ich fülle nicht wieder auf. Sie muss nun damit leben, dass der Kalender fast leer ist. Verstehen tut sie es nicht. Eigentlich ist es ihr auch ziemlich egal. Vielleicht hätte ich mir das mit dem Kalender sparen sollen. Insgeheim frage ich mich aber schon, wie das bei all den anderen tollen Instagram-Kalendern so läuft? Seliges Kindergrinsen? Einjährige, die sich diszipliniert die Kläppchen aufteilen und fröhlich an einer Bio-Erdnuss knabbern?

Mittlerweile wird der Kalender von meinem Kind ignoriert. Das ist eigentlich schlimmer, als alle Kläppchen leer zu machen oder an der Kordel zu randalieren. Fürs nächste Jahr muss ich mir was überlegen. Vielleicht einfach ein Kalender mit Schokolade. Ganz normal. Wie früher.

Wie ist es bei euch? An wann startet ihr mit den Ritualen, Geschenken und Kalendern?

Blogger fragen – Muddi antwortet

Es gibt Dinge zwischen dem echten Leben und der virtuellen Blogger-Blase, von denen ich anfangs keine Ahnung hatte. So wusste ich bei meiner ersten Nominierung zum „Liebster-Award“ gar nicht, was das überhaupt soll und was es damit auf sich hat. Ein Preis für mich? Von wem? Warum? Die ersten Nominierungen habe ich deswegen einfach mal ignoriert. Nicht die feine Art, aber ich wusste damit nichts anzufangen. Jetzt weiß ich: Der Liebster-Award ist quasi ein fiktiver Preis, der von Blogger zu Blogger als Art Kettenbrief vergeben wird. Man nominiert Blogs, die man gerne liest, beantwortet die Fragen von der Person, die einen nominiert hat und gibt dann den Staffelstab an andere Blogger weiter.

Ich denke, dass es nun an der Zeit ist, den Liebster-Award auch mal anzunehmen. Denn ich wurde von zwei ganz tollen Bloggern nominiert. Einmal von Anni mit ihrem wunderbaren Familien-Blog Marmeladenschuh und einmal von Kimi, die mit ihrem Kreativ-Blog kitoremi begeistert. Beide haben mir Fragen gestellt:

Hier die Fragen von Anni:

1. Welches Mama-Tool hast du IMMER dabei?
Feuchttücher und Quetschies. Dann ist man eigentlich für jede Situation gewappnet. Mehr braucht man nicht. Gut, vielleicht noch Windeln.

2. Die größte Herausforderung des Elternseins ist …. ?
Mit der Umstellung klar zu kommen. Von der Einsam- und Zweisamkeit zum Leben zu dritt. Was es tatsächlich bedeutet, nicht mehr alleine zu sein, merkt man erst nach ein paar Wochen. Es ist wunderschön und mega beängstigend zugleich. Wenn man sich daran gewöhnt hat, ist es das Allerbeste.

3. Was magst Du eigentlich nicht besonders, hast es aber bisher ungern mitgeteilt?
…am Elternsein oder generell? Also am Elternsein ist es definitiv die Sache mit dem Schlaf bzw. dem fehlenden Schlaf. Ich träume regelrecht vom Ausschlafen. Einfach mal ohne Unterbrechung so lange schlafen am Wochenende wie ich möchte. Ansonsten war ich kein besonders großer Still-Fan. Ich hab es gemacht, weil es gut fürs Kind ist. Manchmal war es auch ganz kuschelig, aber so knorke fand ich es generell nicht. Ich hab es zwischendurch einfach nur als ziemlich großen Druck empfunden. In der Öffentlichkeit habe ich es gehasst und solche Situationen auch meist gemieden. Mit dem Fläschchen Milch am Abend find ich es jetzt manchmal sogar schöner und kuscheliger.

4. Welcher Duft erinnert Dich am ehesten an die Kindheit?
Dieser Geruch von Pommes und Chlor an einem heißen Tag im Freibad.

5. Was wolltest Du bei Deinen Kindern anders machen als Deine Eltern und machst es heute genau so?
Ich wollte konsequenter sein! Fail! Dieses süße Wesen tanzt uns schon jetzt auf der Nase rum.

6. Welches schöne Kompliment hast Du zu Deiner Mama-Leistung schon mal bekommen und von wem?
Für mich ist das keine extra Leistung, Mama zu sein. Ich bin halt Muddi. So wie mein Mann eben Papa ist. Wir versuchen einen guten Job zu machen. Wenn mein Mann auf meine Tochter zeigt und mir sagt: „Da hat dich aber jemand unglaublich lieb!“ Oder, wenn sie mich ganz feste umarmt. Das ist das schönste Kompliment. Diese Liebe zu spüren.

7. Was war Deine dunkelste Mama-Stunde?
Da gab es die eine oder andere düstere Stunde während der ersten Wochen nach der Geburt, in denen unser Kind sehr sehr viel geschrien hat. Da hatte ich so kurz mal einen Anflug von regretting Motherhood. Danach schämt man sich dafür. Aber jeder, der das mal erlebt hat, weiß wovon ich rede.

8. Hast Du einen super Kinderbuch-Tipp?
Ich liebe die Pepe & Milli Bücher. Die sind soo süß gemacht und meine Tochter liebt sie.

9. Was liebst Du am Bloggen besonders?
Einfach so zu schreiben, wie ich denke. Genial. Keine Schere im Kopf. Ich kann freier schreiben, als für die Zeitung.

10. Und was nervt Dich daran am meisten ab?
Diese Blogger-Blase nervt mich manchmal sehr. Ich finde, dass sich Blogger oft zu sehr um sich selbst drehen. Ich finde eine gute Balance wichtig. Bei mir sollen die Geschichten und Artikel im Vordergrund stehen und nicht, ob ich heute Kopfschmerzen hab oder nicht. Deswegen mache ich solche Selbst-Interviews auch nicht so oft mit. Klar, muss man sich als Blogger vorstellen, aber so interessant bin ich dann auch nicht, dass ich jeden Mittag mein Essen fotografieren oder ein Selfie posten muss.

11. Was war die sinnloseste Anschaffung von der Du dachtest, sie als Mama zu brauchen?
Der Laufstall. Der kam einfach zu spät. Wir hatten eine Wiege und ein Gitterbettchen. Das reicht eigentlich. Völlig überbewertet sind auch Babykostwärmer.

Hier die Fragen von Kimi:

1) Gibt es eine Geschichte hinter deinem Profilbild?
Es war ein Selfie mit dem iPad. Ich hatte meine Tochter auf dem Arm und sie hat neugierig auf den Bildschirm geguckt. Dabei sind sehr schöne Fotos entstanden. Allerdings soll man uns gar nicht so genau erkennen. Denn Fotos von meiner Tochter wird es auf dem Blog nicht geben. Höchstens sehr verfremdet. Privatsphäre ist mir sehr wichtig.

2) Planst du deine Blogbeiträge oder entstehen die spontan?
Ich habe anfangs erst ganz viel geschrieben und dann den Blog direkt mit zehn Artikeln gestartet. Manchmal plane ich noch, aber sehr selten. Ich bin eine Impuls-Bloggerin. Brenn ich für ein Thema, dann muss ich dazu schreiben. Das ist so toll am Bloggen.

3) Bist du ein Selbermacher oder hast du zwei linke Hände?
Sowohl als auch;)) Ich versuche alles erst einmal selbst. Ob es dann gut wird, ist eine andere Sache. Beim Streichen des Kinderzimmers war ich so semi erfolgreich und meine ersten Cupcakes wurden von meinem Mann liebevoll Kackcakes genannt. Ich mach meistens einfach. Lange einlesen oder Anleitungen angucken, ist nicht so mein Ding. Das rächt sich dann manchmal auch.

4) Welches Buch liest du gerade?
Ich lese nun schon sehr lange das Buch „Galveston“. Das ist ein Roman von Nic Pizzolatto, dem Drehbuchautor der HBO-Serie True Detective, die ich sehr toll finde. Das Buch ist sehr gut, aber mega düster und beklemmend. Deswegen habe ich es erstmal zur Seite gelegt. Ich muss erst wieder in Stimmung sein. Ansonsten lese ich unheimlich viel online. Am liebsten Artikel der NY Times. Ich koche auch deren Rezepte nach. Ich liebe diese Zeitung einfach.

5) Gibt es Bücher, die du mehr als einmal gelesen hast? Welche?
Ja, Fight-Club habe ich zwei Mal gelesen. Ich habe eine handsignierte Ausgabe und bin großer Fan von Chuck Palahniuk. Auch, wenn ich einige seiner Werke nicht weiter lesen konnte, weil sie so verstörend waren. Scheint bei mir Methode zu haben.

6) Gehst du lieber ins Theater oder ins Kino?
Ganz ehrlich? Ich sitze am liebsten auf dem Sofa und schaue Serien bei Netflix und Co.. Serien wie Mad Men, Breaking Bad oder auch wie The Affair oder Bloodline sind wie zwölf Stunden lange Arthouse-Filme. Besser wird es nicht. Deswegen wird an Leuten wie mir die Kino-Industrie wohl zugrunde gehen.

7) Was hast du dir zuletzt im Theater oder im Kino angesehen?
Das ist noch gar nicht so lange her. Der Film hieß „Der große Trip – Wild“ mit Reese Witherspoon und handelt von einer Frau, die sich auf eine lange Wanderung begibt. Ich habe das Buch vorher gelesen und war begeistert.

8) Wie stehst du zur Kunst?
Gut;) Ich kann zumindest Rothko von Monet unterscheiden. Mit Kind geht man nicht mehr so häufig in die großen Ausstellungen. Als ich mal in Paris war, habe ich einen ganzen Tag im Louvre verbracht, obwohl das Wetter fantastisch war und ich nur zwei Tage in der Stadt hatte. Es war herrlich.

9) Hast du ein Lieblingszitat? Welches?
„Today, the weather is awesome“. Das hat mir Chuck Palahniuk auf die zweite Seite von „Fight Club“ geschrieben und ich weiß bis heute nicht, ob er mich einfach nur verarschen wollte damit. Aber ich mag so einen Humor.

10) Hattest du schon mal eine gruselige Begebenheit? 
Zählt die Geburt? Scherz beiseite. Ich hatte schon mal so einen Moment, in dem jemand von einer verstorbenen Person erzählt hat und abrupt die Kerze auf dem Tisch ausgegangen ist. Das fand ich spooky. Dafür gibt es aber sicherlich eine gute Erklärung. Zum Beispiel Wind;)

11) Gibt es einen Traum, den du unbedingt verwirklichen möchtest? Verrätst du ihn mir?
Einen hab ich mir in diesem Jahr verwirklicht: Ich habe den Sänger meiner Lieblingsband getroffen. Aber es gibt noch einen weiteren großen Traum, den erzähle ich nicht. Sonst klappt es nicht. Außerdem ist der ein bisschen naiv und peinlich.

Ich nominieren hiermit folgende Blogs für den Liebster-Award:
Mama geht online
Mutterseelesonnig
Frau Rabe
Lächeln und Winken
Wundermädchen

Das sind meine Fragen:

  1. Welche Serie beschreibt deinen Alltag am besten?
  2. Bier oder Prosecco?
  3. Erstes Reiseziel mit Kind?
  4. Letztes Reiseziel ohne Kind?
  5. Das coolste am Muddi-Sein?
  6. Der schlimmste Tag als Muddi?
  7. Was bedeutet Vereinbarkeit für dich?
  8. Hattest du schon Regretting-Motherhood-Momente?
  9. Welche Musik läuft an einem guten Tag?
  10. Was liest du bei anderen Blogs am liebsten?
  11. Was machst du an einem freien Tag ohne Kind?

Und hier nochmal die Liebster-Award-Regeln

Danke der Person, die dich für den Liebster-Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
Beantworte alle 11 Fragen, die dir der Blogger stellt, der dich nominiert hat.
Nominiere 5 – 11 weitere Blogger für den Liebster-Award.
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
Schreibe diese Regeln in deinen Artikel über den Liebster-Award.
Informiere die von dir nominierten Blogger über deinen Artikel.

Ich freue mich, wenn ihr mitmacht und bin super gespannt auf eure Antworten!