Und was ist mit den Vätern? Regretting Fatherhood!

Seit einigen Tagen gibt es ein neues It-Thema* in der Muddi-Blogwelt und den Medien: ‚Regretting Motherhood‘. Süddeutsche, Focus, Neue OZ, Spiegel sowie zahlreiche Elternportale berichten dabei über ein gesellschaftliches Tabu-Thema: über Mütter, die zwar ihre Kinder lieben, sich aber in ihrer Mutterrolle gefangen und unglücklich fühlen. Mütter, die zwar unbedingt Kinder wollten, diesen Schritt auch nie rückgängig machen würden, aber dennoch bereuen, Mutter geworden zu sein. Den Anstoß für das Thema gab eine Studie aus Israel (http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/unglueckliche-muetter-sie-wollen-ihr-leben-zurueck-1.2419449). Es gibt seither ein kräftiges Rauschen im Blätter- und Bloggerwald. Erfahrungsberichte, Meinungen und auch die Definitionen von Freiheit und Selbstbestimmung sowie das Frauen-Bild der Gesellschaft stehen im Fokus. Das sind alles wichtige Themen und Diskussionen – keine Frage. Dennoch beschäftigt mich seit einigen Tagen die Frage, was mit den Vätern ist. Denn dadurch, dass mit ‚Regretting Motherhood‘ ein vermeintliches Tabu gebrochen wird, wird ja impliziert, dass es für Väter völlig o.k und gesellschaftlich akzeptiert ist, ihr Vater-Sein zu bereuen. Ist das wirklich so?

Ich glaube nicht, dass das tatsächlich der Fall ist. Ein Artikel in der NY Times Online von 2011 (http://parenting.blogs.nytimes.com/2011/06/10/a-father-with-regrets/?_r=0 ) reißt dieses Thema auch an. Da heißt es sogar, dass sich mehr Frauen outen als Männer. Der Brief eines bereuenden Vaters wird dort abgedruckt. Seine Punkte decken sich übrigens in vielen Aspekten mit denen von bereuenden Müttern. In den Kommentaren zu dem Artikel danken viele Leser dem Vater für seine Aufrichtigkeit. Viele sind froh, dass sich endlich mal ein Mann zum Thema äußert. Das ist interessant! Wo sind denn die Väter bei der derzeitigen Diskussion? Ihre Stimmen würden mich auch interessieren.

Also warum geht es bei der Diskussion zurzeit dann nur um Mütter? Weil Mütter in der Regel mehr Zeit mit dem Kind verbringen? Weil Mütter mehr opfern müssen? Ist das denn so? Klar gibt es Väter, die sich vor der Verantwortung drücken – aber es gibt auch Mütter, die das tun. Ist es denn wirklich ‚einfacher‘ als Mann, sich seine Freiheit einfach zurückzuholen? Ist das nicht eine sehr antiquierte Ansicht? Ich glaube, dass sich die Rolle des Vaters sehr gewandelt hat in den letzten Jahren. Und vielleicht ist es auch mal an der Zeit, das anzuerkennen. Ich kenne bis auf wenige Ausnahmen sehr viele engagierte Väter, die Elternzeit genommen haben, ihre komplette Freizeit der Familie widmen, einen gleichwertigen Part in Erziehung und Haushalt übernehmen und bereit sind eine Baby-Auszeit zu nehmen, wenn die Partnerin den besser bezahlten Job hat (ja, ich kenne Familien, in denen das tatsächlich der Fall ist). Und: Ein Vater kommt auch lebenslang nicht aus dem Vater-Sein raus. Auch, wenn Beziehungen auseinander gehen.

Haben Väter ‚Regretting-Fatherhood-Momente‘? Sicherlich. Ist es gesellschaftlich akzeptiert, wenn ein Mann erzählt, wie sehr er es bereut, Vater geworden zu sein? NEIN! Ich glaube nicht. Denn ehrlich gesagt, habe ich es aus meinem Bekannten-, Freundes- und Familienkreis noch nie gehört. Denn (welch Wunder!): Auch Männer unterliegen einem gesellschaftlichen Druck. Sie sollen immer stark und männlich sein, einen super soliden Job haben, die Familie versorgen können, Kinder zeugen, Papa sein, einen Baum pflanzen und ein Haus bauen. So, das ist jetzt mal das überspitzte Klischee. Dennoch: Die Anforderungen hören sich für mich auch ziemlich anstrengend an. Für Männer, die Vollzeit arbeiten und sich nach ihrer Schicht daheim um Kinder kümmern und nachts auch kein Auge zu tun, ist die ganze Nummer ja auch kein Zuckerschlecken. Genauso wenig für Männer, die daheim bleiben und sich kümmern, während die Partnerin arbeitet.

Kommt ein Mann also aus der Vater-Nummer wieder raus? Nein. Vermissen Männer das Alleine-Sein und ihre Freiheit? Ja, da bin ich mir ziemlich sicher. Gibt es Männer, die es bereuen Vater geworden zu sein? Ja. Genauso, wie es Frauen gibt. Ist ‚Regretting Fatherhood‘ gesellschaftlich völlig akzeptiert? Nein, ich denke nicht. Warum wird das Thema dann bei Müttern als Tabu bezeichnet?

Vielleicht sollte man das Thema eher geschlechterübergreifend betrachten: ‚Regretting Parenthood‘ (wenn es denn unbedingt ein englischer Begriff sein muss;)). Denn ich denke, dass man von Eltern generell nicht hören will, dass sie die Kinder-Nummer bereuen. Warum also nicht mal das Thema gleichberechtigt anpacken. Vielleicht unterscheiden sich Frauen und Männer hierbei gar nicht so sehr…

*Allerdings ist das Thema auch nicht so neu, wie zurzeit suggeriert. Die NY-Times zum Beispiel hat es bereits vor vier Jahren aufgegriffen.

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15 Kommentare zu „Und was ist mit den Vätern? Regretting Fatherhood!

  1. Schöner Artikel! Darüber habe ich auch schon nachgedacht, aber geschrieben habe ich über das Thema dennoch nicht. Warum? Einerseits möchte sich der Clown in mir darüber lustig machen, andererseits ist mir aber klar, dass es doch ein ernstes Thema ist. Darüber hinaus ist die aktuelle Studie so schlecht konzipiert und durchgeführt, dass ich mich fast weigern möchte, die Diskussion darum noch weiter zu befeuern.

    Ich überlege also noch! 😉

    LG, Johnny

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  2. Ich habe gerade über dieses Thema nachgedacht und fühlte mich berufen, ggf. darüber auch etwas zu schreiben, denn ichcbin auch Vater von 3 bezaubernden Kids, betreue nichts und bin total glücklich. Trotzdem beschäftigte mich das Thema der „bedauernden Mütter“ und fragte mich, wo bei der Diskussion eigentlich die Väter bleiben. Gesellschaftlich eher benachteiligt bei diesem Thema, würde ich sagen, da in vielen Fällen die Bindung der Kinder zur Mutter als stärker beurteilt wird, was aber nicht zwangsläufig so sein muss. Man sollte die Väter nicht vergessen, aber bitte auch das gesamte Thema nicht zu sehr „hypen“…

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  3. Seit wann ist es was neues oder gar ein Tabu, wenn Väter ihre Vaterschaft bereuen. Das ist seit Jahrzehnten ein beständiges Phänomen.

    Alleine im Freundes- und Bekanntenkreid kenne ich dutzende Fälle von Vätern die keinerlei Interesse an ihren Kindern haben, weder in der Kindheit noch danach.

    Mein eigener Vater hat für mich kaum interesse gezeigt, als ich nicht das brave, ruhige Bilderbuchmädchen war.
    Dabei war ich ein lang ersehntes Wunschkind. Er wollte sogar unbedingt ein Mädchen, aber ich entsprach eben nicht seinen Vorstellungen.

    Nach der Scheidung meiner Eltern war ihm die neue Frau dann wichtiger und ich nur Balast einer vergangenen Beziehung. Traurig, klar – aber kein „aufschrei“, von niemanden. Kein Aufschrei, wenn es ihm schon zuviel war, mich einmal im Jahr für 1 bis 2 Wochen zu nehmen. Kopfschütteln ja, aber Empörung? Nein. Es ist tatsächlich fast „okay“, nicht schön (aber es wird still toleriert), wenn Väter ihre Kinder bereuen und dann auch noch im Stich lassen. Mütter dürfen das nichtmal denken, nichtmal dann, wenn sie trotzdem ihrer Pflicht nachgehen und sich liebevoll um ihre Kinder kümmern – beim Mann reicht es, wenn er wenigstens zahlt.

    Im entfernten Bekanntenkreis kenne ich einen einzigen Fall, in dem die Mutter sich aus dem Staub gemacht hat. Da ist die Empörung größ: „Wie kann eine Mutter nur so etwas tun?! Unfassbar…“ usw.

    Ich bin überzeugt: Dieses dominante, idealisierte Mutterideal wirkt sich auch negativ auf die Väter aus. Vielleicht empfinden sie ihre Rolle als weniger wichtig, weil immer nur von Mutter-Kind die Rede ist….

    Kinder bedeuten Verantwortung – lebenslang – für beide Eltern. Die Entscheidung kann man natürlich bereuen, weil die Rolle als Elternteil einem einfach nicht liegt, aber die Verantwortung bleibt. Da ist ein Mensch, der keine Entscheidung treffen konnte, wer seine Eltern sind, der aber trotzdem Eltern braucht. Wenn einem alles zuviel ist, tut man einem Kind im Zweifel mit Adoption einen größeren gefallen.

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    1. Danke für deinen Kommentar. Ich denke schon, dass es ein Tabu für Männer ist, offen darüber zu sprechen, dass sie ihre Vaterschaft bereuen. Es ist gesellschaftlich zwar mehr akzeptiert, dass Männer sich manchmal nicht kümmern oder wenig Interesse am Nachwuchs zeigen, aber das hat einen anderen Hintergrund und liegt im Rollenverständnis. Dennoch ist das ‚Bereuen‘ an sich und das Aussprechen dieses Bereuens ein Tabu…denn es ist nicht ‚männlich‘ so etwas zu verbalisieren. Ich kenne zwar Männer, die wenig Interesse an ihrem Nachwuchs haben, aber die bereuen nicht, sondern lassen eben die Frau machen. Es ist doch toll, Karriere zu machen und zu machen worauf man Bock hat und trotzdem noch Kinder zu haben. Gehört ja neben ‚Baum pflanzen‘ und ‚Fallschirm springen‘ zur Lebens-Checkliste dazu. (da steckt jetzt ganz viel Sarkasmus drin) Aber bereuen die das? Ich glaube nicht. Aber Männer, die sich kümmern und ein gleichberechtigtes Familienbild haben, die können genauso bereuen wie Mütter und das will die Gesellschaft dann ebenso wenig hören.

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  4. Ich bin auf diesen Blog gestossen weil ich natürlich gegoogelt habe ob es noch andere Väter gibt die es bereuen Vater geworden zu sein.

    Ich denke nicht das man dafür wirklich Verständnis hat. Man ist durchaus Gesellschaftlich unten durch, ein A**** oder lediglich ein Erzeuger.

    Ich wurde absichtlich ohne mein Einverständnis zum Vater gemacht. Habe mich dennoch gefreut. Ich wollte ja mal Vater werden nur nicht mit der Frau.

    Ich habe die Frau geheiratet und mich um mein Kind gekümmert.
    Die Ehe hielt allerdings (welch Wunder) nur ein Jahr.
    Anfangs wurde mir der Kontakt gewährt. Wir hatten sogar eine Hälfte/ Hälfte vereinbarung.
    Das endete als ich eine neue Beziehung einging.
    Ich wurde schlecht gemacht, mir wurde verboten meine Freundin zu Besuch zu haben wenn das Kind da ist, mir wurde sexueller Missbrauch vorgeworfen und als selbst das nichts brachte wurde kurzerhand umgezogen und der Kontakt verwehrt.
    Es zog sich über Jahre hin… Anfangs habe ich jede Menge in Anwälte investieren müssen ;o)

    Ich bin jetzt seid über einem Jahr nur noch Zahlvater.
    Ich könnte den Kontakt weiter einklagen. Ich könnte kämpfen.
    Aber ganz ehrlich: ich möchte nicht!

    Das macht mich sicher zu einem schlechten Menschen aber damit komme ich klar.
    Es tut mir für mein Kind durchaus Leid aber mir geht es dadurch deutlich besser.

    Ja wir Väter haben es einfacher uns davon zu stehlen. Und dadurch das die Mutter meines Kindes sich so vorbildlich daneben benommen hat haben Leute wenigstens teilweise Verständniss oder heucheln es zumindest 😉
    Ein Vater der über sein Wunschkind sagt er hätte es einfacher ohne gehabt…. Nope kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

    Meinem Cousin ging es z.b. anders wie mir. Er liebte die Frau konnte sich nur nicht vorstellen Vater zu werden. Er hat sich dennoch bequatschen lassen.
    Als er Ihr Jahre später beichtete das er die 2 Kleinen zwar liebt aber lieber nicht Vater geworden wäre stand die beziehung kurz vor dem aus. Sie haben sich gefangen doch sie wirft ihm das bei jeder Gelegenheit vor…

    Ich will übrigens immer noch Vater werden. Aber erst in frühestens 2 Jahren. Ich war einfach zu jung. Ich hatte nicht die Chance eine Bindung einzugegen.
    Das behalte ich aber ganz eindeutig lieber für mich…. Was sagt die Gesellschaft wohl zu einem Fluchtpapa der auf einmal freiwillig Vater werden will??? 😉

    Für Frauen die in jungen Jahren abgetrieben oder ihr Kind zur adoption freigegeben haben, später in einer glücklichen Beziehung aber doch noch ein Kind wünschen bekommen da mehr Verständniss entgegengebracht…..

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    1. Hallo Simon

      Ich denke nicht das du ein A*** bist oder nur ein Erzeuger!

      Davon gibt es nämlich ne Menge!
      Die erkennt man daran das sie eben NICHT um ihr Kind kämpfen und eben keinen Unterhalt zahlen.
      Es ist doch nicht deine Pflicht den Rest deines Lebens um Umgang zu Klagen!
      Du hast dein bestes gegeben, du hast gekämpft und am Ende leider „versagt“.
      Das kann allen Eltern passieren. In deinem Fall lag das aber wohl eindeutig an einer Mutter die den Kontakt boykottiert !!!
      Solche Mütter sind das letzte!

      Übrigens:
      Über 50% der Väter verlieren den Kontakt zu ihrem Kind!!!
      Da sind Wundchkinder dabei!
      Diese Zahl sollte uns zu denken geben!
      Jaja alle Männer sind……
      Blödsinn!

      Und ganz klar: Kondom wäre besser gewesen!!!
      Aber das ist einfach Utopie. Man vergisst mal ein Kondom, es platzt oder man vertraut seiner Partnerin.
      Und Frauen nutzen schon aus dass die „Macht“ bei Ihnen liegt.
      Ich hatte auch ne Freundin bei der „die Pille versagt hat“.
      Sie wollte ein Kind und der Mann wurde kurzerhand zum Papa gemacht- ganz furchtbar!

      Ich stelle es mir wirklich nicht schön vor einfach zu einem Elternteil gemacht zu werden und dann am Ende dieses Kind noch entrissen zu bekommen.
      Ein Kind vermissen dass man (böse gesagt) nie wollte.
      Ja da wird Männern heutzutage wirklich kein Verständnis entgegengebracht. Leider!

      Aber dein Umfeld bringt dir doch Verständnis entgegen?
      Dann denke ich das diese auch gut verstehen das du nochmal Vater werden willst!
      Lebe dein Leben!
      Lass dich nicht unterkriegen!
      Und such dir beim nächsten Mal eine Frau aus die nicht so plemm plemm ist 😉

      Wer so um ein „ungewolltes Kind“ kämpft wird sicher ein ganz toller Papa!!!! ❤

      Alles Liebe, Moni

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  5. Also ich bereue es Vater geworden zu sein. Dieser Gedanke habe ich fast täglich nach 19 Monaten. Ich sehe bis jetzt wirklich nichts Positives an der Sache. Ich vermisse mein altes Leben. Ich vermisse es gut gelaunt zu sein, wenn ich das Haus Morgens verlasse oder Abends nach Hause komme. Ich vermisse es mit meiner Partnerin Essen zu gehen oder ins Kino. Ich vermisse es in Ruhe zu essen. Ich vermisse es wirkliche Ferien zu machen. Ich vermisse es einfach spazieren zu können ohne ein gejammer zu hören.
    Zugegeben, ich wollte Kinder haben, aber nie im Leben hätte ich gedacht, dass es so frustierend und schwierig sein würde. Mich erfüllt es einfach nicht, wenn mir mein Kind ein Lächeln schenkt, aber dann die restliche Zeit herumweint.

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    1. Danke für deinen sehr ehrlichen Kommentar. Ich glaube solche Gedanken hat jeder irgendwann mal, der Kinder hat. Allerdings ist das meist wohl eher eine kurze Phase oder zu einem Zeitpunkt, an dem es gerade sehr schwierig und anstrengend ist. Es tut mir sehr Leid, dass du diese Gedanken so lange mit dir rumträgst und anscheinend gar keine Freude am Vatersein hast. Vielleicht brauchst du einfach länger, um dich daran zu gewöhnen. Vielleicht ist es aber tatsächlich nichts für dich. Wir geht es denn deine Partnerin damit? Weiß sie von deinen Gefühlen? Manchmal hilft es ja schon, es einfach auszusprechen. Die ersten 1,5 Jahre mit Kind können sehr hart sein. Vielleicht ist es ja ein Trost, dass es wirklich besser wird und man seine Freiheiten zurück bekommt und auch Urlaube werden entspannter. Ich drück die Daumen, dass du als Vater noch ankommst.

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      1. Sie weiss bescheid wie es mir geht. Ich mache kein Geheimnis daraus. Man merkt es mir auch an, dass ich keine Freude habe. Sie hat mir geraten zu einer Vater- und Mutterberatung zu gehen oder zu einem Psychologen. Aber momentan habe ich nichts unternommen. Ich habe jeden Tag auf Neue die Hoffnung, dass es besser wird und dann kommt es wieder: Sie weint beim Aufstehen oder beim Wickeln oder bei der Fahrt zur Kita oder bei der Fahrt von der Kita nach Hause oder wenn wir wieder alle am Abend zu Hause sind, und sie möchte nichts essen. Und dann denke ich wieder: WARUM?
        Warum kann sie nicht mal einein Tag haben, in dem sie nicht weint und fröhlich ist. Ein Tag, in dem sie alles aufisst, ein Tag in dem sie sich unterwegs nicht beklagt etc.
        Warum muss es so verdammt kompliziert sein.

        Das Unglaubliche an der Geschichte ist, meine Partnerin hat mich damals überredet ihr ein Brüderchen zu schenken und in 3 Monaten ist es soweit. Wahrscheinlich wieder 3 Monatskolliken und alles wieder von vorne.

        Noch etwas. Man sagt immer: Es geht vorbei.
        Aber seltsamerweise habe ich das Gefühl, dass die nächste Phase nach einer schwierigen Phase immer schimmer ist als die vorherige.

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      2. Es hört sich abgedroschen an, aber Kinder spiegeln oft die Gefühle der Eltern. Deine Tochter merkt sicherlich, dass du unglücklich bist und spiegelt dies mit Weinen, weil sie verunsichert ist. Es ist ein kleiner Teufelskreis. Aus dem du wahrscheinlich nur mit Hilfe rauskommt. Vor allem, wenn jetzt noch ein Kind dazu kommt. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Babys, die die ersten Monate viel schreien, ein Kraftakt sind. Vielleicht ist aus der Zeit auch was hängen geblieben. Professionelle Hilfe ist wohl die beste Lösung. Denn so ist der Zustand ja für die ganze Familie schwierig. Ich wünsche ganz viel Kraft und Glück!

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    2. Ohje das tut mir echt Leid.
      Ich bin schwanger (ABSOLUTES WUNSCHKIND) und trotzdem habe ich auch mal Angst das es so wird.
      Und es wird auch bestimmt gelegentlich dazu kommen…..

      Aber das du gar nichts schönes daran finden kannst tut mir echt Leid 😦

      Ich finde deine Frau hat Recht.
      Du solltest dir Hilfe suchen!
      Nicht weil du so ein böser, schlechter Mensch bist der „driiingeeend Hilfe braucht“
      Du brauchst Hilfe denn so ist das Leben doch nicht lebenswert!

      Wenn das so weiter geht kommst du in eine richtig fiese Depression!
      Vor allem wenn du 2 niedliche, schreiende „Problemchen hast“

      Ich hoffe ihr kriegt das hin!
      Alles liebe & gute ❤

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