Rock bottom: tiefer geht’s nicht!

Ich hatte heute meinen absoluten Tiefpunkt. Zumindest kulinarisch. Gut, auch stylingtechnisch bin ich heute auf Frauentausch-Niveau angekommen. Aber das soll nicht das Thema sein.

Schlafmangel und absolute Ebbe im Kühlschrank waren der Auslöser – sind aber keine Entschuldigung – für das, was heute geschah.

Frühstück musste ausfallen und somit nahm ich die erste Nahrung um 13 Uhr zu mir. Manche nennen das Brunch. Ich hasse Brunch. Was da auf meinem Teller lag war jämmerlich und ekelig. Ich hatte einen Mc Donald’s Cheeseburger vom Vortag!? in der Microwelle aufgewärmt. Das Brötchen (wenn man es denn so nennen mag) war oben matschig und unten noch nass. Die Frikadelle war krüppelig und der gelbe Käse war seitlich ausgelaufen und klebte nun in harten Kleksen am Teller fest. Um das Grauen noch schlimmer zu machen, garnierte ich den Scheiß auch noch mit Dänischer Remoulade.

So etwas habe ich nicht einmal zu Studienzeiten gegessen.

Ich habe nichts übrig gelassen. Erschreckend. Um mein Gewissen zu beruhigen, nach dieser schrecklichen Tat und angewidert von mir selbst, habe ich dann ein Hipp-Fruchtgläschen Himbeere, Edbeere in Apfel gegessen. Ich esse meinem Kind den Brei weg. Schlimm! Mir ist es sehr wichtig, dass mein Baby nur Bio bekommt, gesund isst und auf gar keinen Fall Zucker zu sich nimmt. Was soll ich sagen. Während ich das Fruchtmus verspeist habe, dachte ich bei mir, dass ein bisschen Zucker dem Geschmack auch nicht Schaden würde.

Shame on me.

Kulinarisch war ich heute kein Vorbild. Ich habe alle Regeln, die für die Ernährung der Kleinen gelten, selbst gebrochen. Naja, sie kriegt es ja nicht mit. Noch nicht. Und während mein Kühlschrank leer ist, stehen im Schrank 50 verschiedenen Bioprodukte für das Baby. Nur das Beste. Vielleicht sollte ich auch mal damit anfangen.

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Ein Kommentar zu „Rock bottom: tiefer geht’s nicht!

  1. Hihi, solche Tage kenn‘ ich auch! Aber: Seit das Kind keinen Brei mehr mag, koche ich (fast) jeden Tag für uns beide. Und was soll ich sagen? Nachdem ich mich lange davor gedrückt habe und ich mir nicht vorstellen konnte, wie das funktionieren soll, stelle ich fest, dass es mir sogar Spaß macht und ich mich selbst eindeutig sehr viel gesunder ernähre! Zumindest mittags… 😉

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